Fußball-Gruppenliga

Freud und Leid in Hönebach: Krüger kommt, Morgun geht

Trägt in der kommenden Saison das Trikot des ESV Hönebach: Kilian Krüger (links), hier im Zweikampf mit Hohe Lufts Spielertrainer Jan Nöding.
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Trägt in der kommenden Saison das Trikot des ESV Hönebach: Kilian Krüger (links), hier im Zweikampf mit Hohe Lufts Spielertrainer Jan Nöding.

Fußball-Gruppenligist ESV Hönebach hat seinen Kader für die kommende Saison verstärkt, muss aber auch einen überraschenden Abgang verschmerzen. Die Gefühlslage bei Trainer Tino Jäger ist deshalb gemischt.

Hönebach – Die Fußballer des ESV Hönebach können einen Neuzugang in ihren Reihen begrüßen. Kilian Krüger wechselt vom Kreisoberligisten FSG Hohenroda zum Gruppenligisten nach Wildeck.

Der 22-Jährige zählte in Hohenroda zum Stammpersonal und gab ESV-Trainer Tino Jäger im vergangenen Jahr noch eine Absage. Die Freude über den nun geglückten Wechsel ist bei dem 40-jährigen Coach daher umso größer. „Ich habe den Kontakt zu ihm immer gehalten und bin dran geblieben“, sagt Jäger und ergänzt: „Es freut mich, dass er es macht.“

Der Neuzugang passe mit seinem jungen Alter bestens in die Mannschaft und habe großes Potenzial. „Kilian ist sehr spielintelligent im Mittelfeld und trotzdem torgefährlich“, betont Jäger, der sich ebenfalls über den Verbleib seiner „verschworenen“ Truppe freut. „Ich bin froh, den Kader so zu halten. Das Wichtigste war, dass die Mannschaft zusammenbleibt.“ Denn der Zusammenhalt im Team steht für den Lehrer an erster Stelle.

ESV Hönebach: Mit Optimismus in die neue Gruppenliga-Saison

Für die anstehende Saison 2021/2022 gibt sich der 40-Jährige optimistisch: „Wir wollen an die Leistungen aus der vergangenen Saison anknüpfen und auch die Euphorie wieder aufleben lassen. Wir freuen uns auf ein ganzes Jahr Gruppenliga“, sagt Jäger. Die Lust auf Fußball im Hönebacher Lager sei ungebrochen.

Eine Hiobsbotschaft muss der ESV-Trainer dennoch schlucken. Ion Morgun verließ das Team aus familiären Gründen in Richtung seiner Heimat Moldawien. „Sein Abschied ist aus einer persönlichen Lebenssituation entstanden, die wir nicht beeinflussen können. Das ist sehr schade und ohne Frage ein Verlust für uns. Ion hatte sich gut eingelebt“, erklärt Jäger den überraschenden Abschied und ergänzt: „Vom Physischen her ist er ein Spieler, der seinesgleichen sucht.“

Zurück in die Heimat: Nach fünf Jahren verlässt Ion Morgun den Verein aus familiären Gründen.

Eine richtige Verabschiedung von Ion Morgun, der vor knapp fünf Jahren nach Hönebach kam und in der annullierten Spielzeit ein fester Bestandteil der Dreierkette des ESV war, musste coronabedingt allerdings ausfallen.

Stattdessen überreichten ihm die Vereinsverantwortlichen auf dem Sportplatz ein kleines Andenken in Form eines Trikots und eines Mannschaftsfotos. Seine ehemaligen Mitspieler wünschten dem Abwehrspieler per WhatsApp alles Gute für seine Zukunft in Moldawien. (Alicia Kreth)

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