Fußball-Kreisoberliga

„Ich bin noch nicht am Ende“: Andreas Rygula geht in sein sechstes Jahr beim ESV Weiterode

Weiterodes Trainer Andreas Rygula.
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Hängt noch ein weiteres Jahr beim ESV Weiterode dran: Trainer Andreas Rygula will das Potenzial der Mannschaft voll ausschöpfen.

Andreas Rygula ist als Trainer des Fußball-Kreisoberligisten ESV Weiterode noch nicht am Ende. Deshalb geht der 56-Jährige in sein sechstes Jahr an der Seitenlinie des Vereins.

Weiterode – Andreas „Andy“ Rygula bleibt auch in der kommenden Saison Trainer des Fußball-Kreisoberligisten ESV Weiterode. „Ich bin noch nicht am Ende, und es macht noch immer Spaß“, sagt der 56-Jährige, der bei den Eisenbahnern in sein sechstes Jahr geht.

Im Verein kommt der langjährige Trainer gut an. „Er passt zu uns, ist noch längst nicht verbraucht. Andreas bringt immer wieder neue Ideen ein“, sagt Arnold Düsterhöft aus dem Vorstandsteam. „Wir sind ein eingespieltes Team. Es passt zu hundert Prozent“, entgegnet Rygula, der bislang immer auf die volle Unterstützung des Vorstands und seiner Spieler zählen konnte. „Wenn ich etwas brauche, dann kann ich am nächsten Tag damit rechnen“, sagt der Coach.

Damals übernahm Rygula im Oktober 2016 den Kreisoberligisten. Da stand das Team nach zehn Spieltagen mit neun Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz. „Wir stehen mit dem Rücken zur Wand und brauchen einen Mann, der die Liga und die Spieler kennt“, sagte der erste Vorsitzende des ESV, Ralf Schulz damals. Dass Andreas Rygula zu der Zeit zur Verfügung stand, sei ein Glücksfall für den Verein gewesen.

Mit dem neuen Coach an der Seitenlinie holte der ESV insgesamt 30 Punkte und beendete die Saison 2016/2017 auf dem zehnten Rang. „Die Umstellungen in der Mannschaft haben funktioniert, wir haben nur wenige Spiele verloren, und es hat Spaß gemacht“, erinnert sich der 56-Jährige.

Den ESV auf einen Spitzenplatz in der Kreisoberliga führen

Seitdem ist viel passiert. Spaß macht Rygula die Arbeit beim ESV aber immer noch, weshalb er noch ein weiteres Jahr dran hängt. „Ich habe das Ende mit der Mannschaft noch nicht erreicht. Da ist noch mehr Potenzial vorhanden“, sagt der 56-Jährige, dessen Team in der aktuell unterbrochenen Spielzeit im Tabellenmittelfeld rangiert.

In den vergangen Jahren sei ein Fortschritt erkennbar gewesen, doch Rygula möchte noch mehr Flexibilität in das Spiel des ESV bringen. „Dafür müssen wir weiter im technischen und taktischen Bereich arbeiten“, betont er. Dinge, die den Verein künftig auf einen Spitzenplatz in der Kreisoberliga führen sollen.

Daneben ist sein Ziel für die kommende Saison, die jungen Spieler, die noch für die A-Jugend in der Gruppenliga Fulda spielen, in die erste Mannschaft einzubauen, um langfristig etwas aufzubauen. „Wenn die Spieler in zehn Jahren sagen, dass sie meine Arbeit weitergebracht hat, dann macht mich das noch stolzer“, sagt Rygula.

Von Alicia Kreth

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