Hallenfußball

Futsal-Kreismeister der Männer wird in Bebra ermittelt

Wenn sie die Gruppenphase überstehen, könnte es ein Wiedersehen geben: Hersfelds Philipp Prokopenko (links) und Wildecks torgefährlicher Yannik Rimbach.
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Wenn sie die Gruppenphase überstehen, könnte es ein Wiedersehen geben: Hersfelds Philipp Prokopenko (links) und Wildecks torgefährlicher Yannik Rimbach.

Die Entscheidung naht: Am Sonntag kämpfen - bei freiem Eintritt - zwölf Teams in Bebra um den Titel des Hersfeld-Rotenburger Futsal-Kreismeisters der Männer.

Ab 10.30 Uhr steht aber zunächst einmal die Zwischenrunde an, für die sich zwölf Mannschaften qualifiziert haben.Eines ist jetzt schon sicher: Es wird einen neuen Titelträger geben, da Vorjahressieger FSG Hohenroda bereits in der Vorrunde die Segel streichen musste. Viel wird davon abhängen, welchen Stellenwert die einzelnen Teams diesenMeisterschaften beimessen.

Gleich um 10.30 Uhr erwartet die Zuschauer in der Bebraer Großsporthalle ein richtiger Knaller. Die SG Wildeck, auf den letzten Drücker in die Zwischenrunde gerutscht, trifft in der Gruppe eins auf den zweimaligen Gewinner SG Rotenburg/Lispenhausen.

„Am Sonntag fallen mehr Tore“, merkte Rotenburgs Torjäger Steffen Kanngießer augenzwinkernd zur Torflaute des zweiten Vorrundenspieltages an. Interessant dürfte für ihn auch das Aufeinandertreffen seiner SG mit dem Nachbarn TV Braach werden, der in Halle bisher durchaus zu gefallen wusste.

„Wir werden versuchen das Beste daraus zu machen“, sagt Braachs Spielertrainer Lars Schneider. Unter Druck mag er seine Mannschaft nicht setzen. Kanngießer und Schneider können sich am Vortag beim gemeinsamen Besuch des Bundesligaspiels Frankfurt gegen Freiburg schon mal auf das Derby gegeneinander  einstimmen.

Die Wildecker müssen sich gehörig steigern, wenn sie ins Halbfinale vordringen wollen. Rotenburgs Trainer Sandro Mohr darf auf einen erfolgreichen Tag hoffen, da voraussichtlich noch Max Iwers und Marcel Möller zu seinem Kader stoßen werden.

Auch A-Ligist ESV Ronshausen scheint nach seinem Auftritt vom vergangenen Sonntag keinesfalls chancenlos zu sein. Der ESV machte in der Vorrunde zum Beispiel dem Titelfavoriten SG Festpielstadt/SpVgg. Hersfeld das Leben richtig schwer. Außerdem bezwangen die Ronshäuser um den torgefährlichen Kirles Isaak die Kreisoberligisten Niederaula/Kerspenhausen und Aulatal. Die B-Ligavertreter SG Heringen/Werra und Hattenbacher SV, die in ihren Vorrundenspielen ungeschlagen blieben, hoffen auf einen Überraschungscoup.

In der Staffel zwei wollen es die Schwergewichte Hersfeld und Bebra gegenüber dem vergangenen Jahr besser machen. Roman Prokopenko, der Spielertrainer der Festspielstädter, hat in der Vorrunde mit schönen Aktionen und entscheidenden Treffern einmal mehr gezeigt, wie wichtig er für sein Team ist.

Das will er übrigens in unveränderter Besetzung antreten lassen. „Das sind unsere Hallenspieler, und sie haben mein Vertrauen“, sagt Prokopenko.

Bebras Coach Andelko Urosevic hätte nichts dagegen, wenn sein Team - wie schon in der Vorrunde - wieder Gruppenerster würde. Allerdings stehen mit dem VfL Philippsthal und dem Vorjahresfinalisten SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz zwei spielstarke Gegner im Weg.

Dominik Schütrumpf von der SG Ausbach Friedewald, der erneut Trainer Klaus Wächter vertreten wird, berichtet: „Wir müssen leider auf Kapitän Manuel Schmidt verzichten, der sich in der Vorrunde verletzt hat. Ziel ist, möglichst weit zu kommen.“ Die beiden vorne platzierten Teams beider Gruppen zihen ins Halbfinale ein, das ab 16.10 stattfindet. Anschließend folgen das Spiel um Platz drei und das Finale.

Von Thomas Becker

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