Futsal-Kreismeisterschaften: Hohenroda holt den Cup

Szene aus dem Finale: Der spätere Kreismeister Hohenroda (in Weiß) traf dabei auf die Überraschungsmannschaft Nentershausen/Weißenhasel/Solz. Foto: Eyert

Bebra. Nach zwei Jahren Abstinenz zeigten sie sich hellwach: Die Kicker des Kreisoberligisten FSG Hohenroda, die sich im Endspiel mit 3:2 nach Sechsmeterschießen gegen den A-Ligisten SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz durchsetzten und die dritte Futsal-Hallenkreismeisterschaften für sich entschieden.

Bereits nach 50 Sekunden verpasste Sascha Schleinig eine Eingabe von Felix Heinemann zur Führung der FSG. Auf der Gegenseite stellte Marius Franz einmal mehr seine individuelle Klasse unter Beweis, indem er Keeper Marc Schneider umspielte, sein Rückpass aber von Philip Berg nicht veredelt werden konnte.

Nach einem offenen Schlagabtausch drehte Hohenroda zum Ende noch einmal auf, doch allen voran Schleinig wollte einfach kein Treffer gelingen. So musste am Ende die Entscheidung vom Punkt fallen, wo Torschützenkönig Schleinig sich nervenstark zeigte und einlochte. „Der Abschluss muss verbessert werden. Fünf Pfostentreffer, davon alleine drei beim ersten Spiel gegen Herfa (0:0) zeigen dies“, so Betreuer Andreas Braun nach dem Finale.

„Wir sind aber keineswegs enttäuscht. Gegen schlagkräftiger Mannschaften die Vizemeisterschaft zu erringen ist super“, legte Christian Günter, der mit Braun Trainer Frank Hauck an der Linie vertrat, nach. Eine klare Leistungssteigerung gegenüber der Vorrunde war nach Meinung der Betreuer Hartmut Fischer und Peter Reusch ausschlaggebend für den Titelgewinn der Vereinigten aus Ransbach und Mansbach. „Ein bisschen Glück gehört natürlich auch dazu“, so die beiden, die mit Schleinig und Johannes Münkel zwei tragende Säulen gegenüber dem ersten Spieltag am Start hatten.

Lob von Pflanz

Im Spiel um Platz drei kam standen sich Lokalmatador Español Bebra und Gruppenligist Aulatal gegenüber. Beide verzichteten aber auf die Austragung der Partie und suchten sofort die Entscheidung per Sechsmeterschießen. Hier hatten die Kirchheimer am Ende mit 3:2 das Glück auf ihrer Seite. „Bis zum Halbfinale hat Español den besten Futsal gespielt“, zollte Aulatals Trainer Markus Pflanz den Bebraern ein Lob, auch wenn ihn das Niveau der gesamten Meisterschafte nicht überzeugte. „Solange sich keiner verletzt hat und es keine roten Karten gibt ist alles in Ordnung, obwohl ich nach wie vor eine Zeitstrafe von zwei Minuten für angebracht halte“, plädiert er für eine Änderung des Regelwerks.

Glücklich zeigte sich Bebras Trainer Jesus Fernandez. „Ein dickes Kompliment an meine Truppe, was sie heute abgeliefert hat war toll“. Recht hatte er, blieb doch sein Team in der Vorrunde ohne Niederlage und Gegentor.

Zusätzliches Bonbon für die Spanier: Der 18-jährige Miguel Gonzales wurde als bester Keeper ausgezeichnet. Erst im Halbfinale gegen Nentershausen wurde er von Marius Franz zweimal bezwungen. Der Anschlusstreffer von Mehmet Fellahoglu kam zu spät.

Packend ging es im ersten Halbfinale zwischen Hohenroda und Aulatal zu. Nach einem 2:2, Schleinigs Führung drehten Dominik Kahl und Bogdan Cojocaru, doch Pjeter Nushi hielt die FSG mit dem Ausgleich weiter im Rennen. Im anschließenden Sechsmeterschießen war dann wohl wer der entscheidende Schütze? Sascha Schleinig. (bt)

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