Futsal-Kreismeisterschaften: Wochenende der Entscheidung im Kreis Hersfeld-Rotenburg

Schaffen sie eine Überraschung? Die Kicker der SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz (in Grün), hier in ihrer Begegnung mit dem Hattenbacher SV. Foto: Walger

Bebra. Kann die SG Rotenburg/Lispenhausen den dritten Sieg in Folge bei den dritten Futsal-Senioren-Hallenkreismeisterschaften in der Bebraer Großsporthalle am Sonntag, 21. Januar, feiern, oder gelingt dem zweimaligen Endspielgegner SG Mecklar/Meckbach/Reilos endlich der große Wurf? Oder gibt es einen Überraschungssieger?

Viel wird daran liegen, welchen Stellenwert die einzelnen Teams den Meisterschaften beimessen. „Max Iwers wird zur Stärkung der Offensive wohl dabei sein. Die Defensive hat gut gestanden, da ist eine Alternative nicht unbedingt nötig“, kündigt Rotenburgs Trainer Steffen Oelschläger für die Mission Titelverteidigung an. Am Samstag hat man zwar Trainingsauftakt für die Rückrunde, wird diesen aber wegen der Finalteilnahme dosiert angehen. „Wir wollen was reißen und werden uns unter der Woche noch einmal in der Halle treffen“, unterstreicht Torjäger Steffen Kanngießer seine und die Ambitionen seiner Mitstreiter.

In der Staffel 1 trifft man auf den zweimaligen Finalgegner SG Mecklar/Meckbach/Reilos, der in der Vorrunde feinen Hallenkick zeigte und unter Beweis stellte, dass mit ihm zu rechnen ist. Auch die SG Niederaula/Kerspenhausen wird sich stärker alsin der Vorrunde präsentieren. „’Wünsch dir was’ ist bei uns vorbei“, nimmt Coach Volker Zettl seine Elf in die Pflicht.

Steigern muss sich der Kreisoberligist FSG Hohenroda, der eine eher durchwachsene Vorrunde hinlegte. Aufhorchen ließen die A-Ligisten TSV Herfa und SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz. Der TSV hat schon mehrfach bewiesen, dass ihm der Kick unter Hallendach liegt. Die Bilanz der SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz kann sich sehen lassen: Ohne Niederlage und als einziges Team ohne Gegentor - das sollte für die Gegner Warnung sein.

Auch die Zusammensetzung der zweiten Gruppe verspricht Spannung, zumal hier die beiden Lokalrivalen FSG Bebra und Real Español Bebra aufeinandertreffen. Die Spanier, im Vorjahr ebenfalls in der Endrunde vertreten, wie auch der TV Braach, dürfen sich in dieser Staffel ein wenig wie die Hechte im Karpfenteich fühlen. Favoriten sind Gruppenligist SG Aulatal und Kreisoberligatabellenführer SG Hessen/Spgg. Hersfeld. Die Hessen, vor Jahresfrist Gruppendritter, haben das Ziel, ganz vorn mitzuspielen. Nach einer fast makellosen Vorrundenbilanz (13:1 Tore und 15 Punkte) scheint dies realistisch. Bei den Kirchheimern wird Trainer Markus Pflanz diesmal das Zepter wieder in der Hand haben.

„Es war ein schönes Gefühl, auch mal wieder zu gewinnen“, gab Hohe Lufts Übungsleiter Uwe Stückrath Vorrunde zu Protokoll. Besonders Spaß habe ihm Rezan Demir gemacht, der allerdings zu ballverliebt agierte, aber mit 19 Jahren noch lernfähig sei. „Wir setzen uns keine Ziele, warten ab wie weit wir kommen. Spaß haben und weiter Selbstvertrauen tanken“, gibt er als Marschroute aus. Bei fünf Abgängen und sieben Neuzugängen in der Winterpause hat er für das Unternehmen Klassenerhalt einiges vor sich.

Die zwölf Teams spielen in den beiden Gruppen die Halbfinalisten aus. Diese ermitteln im Überkreuzvergleich ab 16.10 Uhr die beiden Finalisten. Die Endspiele steigen ab 16.32 Uhr.

Der Eintritt ist frei. Neben den Siegerpokalen für die ersten sechs Teams gibt es für alle Endrundenteilnehmer Spielbälle der Sparkasse Hersfeld-Rotenburg. Außerdem landet der Wanderpokal der Firma Ford Krapf (Bebra) für ein Jahr in die Vitrine des Kreismeisters.

Von Thomas Becker

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