Handball-Bezirksliga A: Bebra/Lispenhausens Spielertrainer Alexander Fischer im HNA-Interview

MSG geht selbstbewusst ins Gipfeltreffen

Immer kühlen Kopf bewahren: Darum wird es am Sonntag für die MSG und ihren Spielertrainer Alexander Fischer auch gehen. Foto: Walger

Ostheim. Wird die MSG Bebra/Lispenhausen im Titelrennen der Handball-Bezirksliga A der Männer abgehängt oder übernimmt sie die Pole Position? Diese Frage wird am Sonntag ab 16.45 Uhr im Gipfeltreffen zwischen dem ungeschlagenen Tabellenführer TSV Ost-/Mosheim II (28:2 Punkte) und der MSG (24:4) in Ostheim beantwortet.

Gelingt den Gästen ein Sieg, dann könnten sie aus eigener Kraft Meister werden, da sie wegen des Remis in der ersten Begegnung im direkten Vergleich vorne lägen. Der entscheidet, wenn am Ende Punktgleichheit herrscht.

Wir sprachen vor dem Spitzenspiel mit MSG Bebra/Lispenhausens Spielertrainer Alexander Fischer.

Herr Fischer, zuletzt war Ihre Personaldecke so dünn, dass Sie ein Spiel verlegen mussten. Hat sich die Lage entspannt? Alexander Fischer: Nein, leider nicht. Fünf Stammkräfte werden fehlen. Christian Mudrak und Yannik Krapf sind weiterhin verletzt, Jan Seese befindet sich noch im Aufbautraining, Matthias Handke ist im Urlaub, und Patrick Lehn ist gesperrt.

Wie wollen Sie diese vielen Ausfälle kompensieren? Fischer: Ich hoffe und bete, dass André Rosenberger uns in diesem wichtigen Spiel noch einmal hilft, obwohl er ja wegen seines Studiums eigentlich gerade eine Pause eingelegt hat. Und aus der zweiten Mannschaft rücken die erfahrenen Benny Hieronymus und Steffen Kleinert nach.

Drückt die personelle Misere auf die Stimmung im Restkader? Fischer: Wir konnten wegen der vielen Ausfälle nicht gut trainieren, aber wir lassen uns nicht unterkriegen. Die Mannschaft hat eine relativ entspannte Einstellung. Wir wollen mutig und selbstbewusst auftreten. Das können wir auch, schließlich sind wir ja mittlerweile seit elf Spielen ungeschlagen.

Wie ist der TSV Ost-/Mosheim II zu knacken? Fischer: Die Ostheimer brauchen relativ lange, um ins Spiel zu kommen. Wenn’s dann läuft, sind sie nur schwer zu stoppen. Wir müssen unsere Kräfte gut einteilen, in der Deckung variabel stehen und deren Angriffe immer wieder unterbrechen. Dazu müssen wir unsere Köpfe einschalten.

Nennen Sie zwei Gründe, warum die MSG gewinnt. Fischer: Erstens, weil wir weniger Druck haben. Ost-/Mosheim ist der Favorit. Und zweitens haben wir das nötige Selbstbewusstsein. Auch wenn es mal nicht lief, haben wir unbeirrt weitergemacht und am Ende gepunktet.

Steigt nur der Meister auf? Fischer: Ich denke nicht, das ist aber eine sehr komplizierte Konstellation, die von mehreren Faktoren beeinflusst wird. Eventuell steigt auch der Vizemeister auf. Momentan gehe ich davon aus, dass zwei Mannschaften aufsteigen.

Wie wichtig ist es für die MSG, in dieser Saison in die Bezirksoberliga aufzusteigen? Fischer: Vor allem wäre es schön - der Verein will aufsteigen, und wir wollen es auch. Wenn es nicht reicht, geht die Welt nicht unter, aber es wäre schade.

Von Thomas Walger

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