Gleich zu Saisonbeginn trifft Heinebach auf Gudegrund

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So war’s im Mai: Beim bislang letzten Punktspiel der Alheimer Konkurrenten duellieren sich Gudegrunds Maik Leidorf (links) und der Heinebacher Stefan Winter.

Heinebach. Gleich zum Saisonauftakt sorgt der Spielplan der Fußball-Kreisliga A1 für einen Kracher.

Das stets heiß umkämpfte Alheimer Derby zwischen der SG Heinebach/Osterbach und der SG Gudegrund Konnefeld steht auf dem Plan. Angepfiffen wird es am Samstag um 17 Uhr auf dem Heinebacher Sportplatz. Alles Wissenswerte zum Derby hier.

Der Termin

„Ein solches Derby direkt zum Auftakt - das ist unglücklich vom Terminplan“, zeigt sich Gudegrunds Trainer Michel Brassel wenig begeistert. „Ein solches Derby lebt von Emotionen, es steht auf des Messers Schneide - und das ist schöner, wenn es irgendwann mitten in der Serie steigt.“

Brassels Gegenüber Martin Köthe spielt die Brisanz dagegen herunter: „Das ist ein Spiel wie jedes andere auch“, meint er. „Da ist es eigentlich egal, wann in der Saison wir aufeinandertreffen. Jedes Auftaktspiel ist schwer.“

Die Erwartungen

Beide Trainer stapeln tief, schieben dem Gegner die Favoritenbürde zu. „Wir haben unser System verändert, sind weg vom Libero“, deutet Martin Köthe an. „Da braucht es Zeit, bis die Spieler das verinnerlicht haben. Gudegrund ist daher für mich Favorit, auch wenn alle uns als stärkste Mannschaft der Serie sehen.“

Das lässt Michel Brassel so nicht stehen. „Heinebach ist für mich Favorit. Sie haben einen breiten Kader. Wir haben auch starke Spieler, aber unser Kader ist nicht breit genug.“

In einem aber spricht Heinebachs Trainer Köthe wohl für beide: „Dieses Spiel wird nicht durch die bessere Taktik entschieden werden. Das gewinnt, wer mehr Wille und mehr Kampf an den Tag legt.“ Und Brassel sagt: „Das wird ein Bombenspiel!“

Das Saisonziel

„Heinebach ist nicht der große Favorit, den alle in uns sehen“, stellt Martin Köthe klar. Dass seine Elf im Vorderfeld der Liga mitspielen will, ist allerdings klar.

Zu denen, die die Heinebacher auf den Favoritenschild heben, gehört auch Gudegrunds Trainer. Allerdings sieht Michel Brassel seine Mannschaft kaum weit dahinter. „Vorige Saison habe ich gesagt: Wir wollen unter die ersten Fünf. Diese Saison ist ein Platz unter den ersten Drei das Ziel“, legt er die Latte hoch.

Das Personal

Hier ist Martin Köthe im Vorteil: Heinebachs Coach meldet alle Mann an Bord. „Manche haben extra ihren Urlaub verlegt“, sagt er lachend. Für Michel Brassel sieht das ganz anders aus. Vier, fünf Akteure zählt er auf, die noch im Urlaub oder angeschlagen sind. Obendrein kann auch Brassel selbst wegen seines Urlaubs nicht auf der Bank sitzen. Kapitän Eric Peter vertritt ihn.

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