Tischtennis-Hessenliga: SV Rennertehausen verpasst Sensation – Spiel im Video

Tischtennis-Hessenliga: SV Rennertehausen verpasst Sensation

Sie hatten den Tabellenführer Auedamm Kassel am Rand einer Niederlage: Nina Klaus-Materna und der SV Rennertehausen. Foto:  mp

Rennertehausen. Da hat nicht viel gefehlt – Rennertehausen verpasste beim 6:8 gegen Tabellenführer Kassel Auedamm II nur knapp die Sensation, lieferte eine blitzsaubere Leistung ab und tat trotz der Niederlage etwas für das Spielverhältnis, das am Ende entscheidend sein kann, wenn die Mannschaft gesucht wird, die die Relegation spielen muss.

Rennertehausen - KSV Auedamm II 6:8. Nach knapp vier Stunden Spielzeit waren nicht nur die Spielerinnen am Ende ihrer Kräfte, auch für die zahlreichen Zuschauer war das jederzeit spannende Spiel anstrengend. Wie bereits im Hinspiel gewann der SVR ein Doppel: Nina Klaus-Materna und Jessica Engelbach, die beiden sind in der Rückrunde das beste Doppel der Liga, gewannen gegen Herbach und Söthe in fünf Sätzen. Im zweiten Doppel zogen Ernst/Landau den Kürzeren. Pech hatte dann Ute Ernst in ihrem ersten Einzel, nach einem 0:2-Satzrückstand kämpfte sie sich in den fünften Satz, musste sich aber der bärenstarken Lisa Herbach beugen. Weniger Chancen hatte Melanie Landau gegen Auedamms Nummer 1 Tanja Mau und unterlag glatt in drei Sätzen. Im Anschluss waren Klaus-Materna und Engelbach im hinteren Paarkreuz erfolgreich und es stand 3:3.

Ute Ernst setzte sich dann im Spitzeneinzel gegen Tanja Mau durch, allerdings war Landau gegen Herbach im Anschluss chancenlos. Nina Klaus-Materna besiegte nach starker Leistung Söthe und nach Engelbachs Niederlage gegen Heidelbach stand es 5:5.

Ute Ernst gewann auch ihr letztes Spiel gegen Söthe klar in drei Sätzen. Klaus-Materna musste sich Mau nach hart umkämpften fünf Sätzen knapp geschlagen geben. In den beiden Einzeln waren Landau und Engelbach chancenlos und man stand am Ende nach starken Leistungen ohne Punkte da. Entsprechend groß war die Enttäuschung. „Es war ein ausgeglichenes Spiel mit einem unglücklichen Ausgang für uns“, sagte Ute Ernst. „Wir hätten einen Punkt verdient gehabt, leider konnten wir die starke Herbach nicht knacken.“

Enttäuscht zeigte sich Mannschaftsführerin Melanie Landau: „Ich bin mit meiner Leistung total unzufrieden, konnte nicht meine beste Leistung abrufen. Die anderen Mädels haben so gut gespielt, leider konnte ich keinen Punkt beisteuern. Wir müssen uns jetzt voll konzentriert auf die letzten Spiele vorbereiten.“ Positiv auswirken könnte sich, dass Spitzenspielerin Ute Ernst ihre Zusage für die kommende Saison gab, egal in welcher Liga. (mp)

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