19:33-Niederlage für TGR

Landesligist auf einem anderen Level: TG Rotenburg lässt in Großenlüder zu viele Chancen liegen

Rotenburgs Inken Niebuhr (rotes Trikot) wird von zwei Großenlüderinnen im Angriff gestört.
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Unsanft gestoppt: Rotenburgs Inken Niebuhr (rotes Trikot) wird von zwei Großenlüderinnen im Angriff gestört.

Großenlüder – Die Landesliga-Handballerinnen der TG Rotenburg haben ihr letztes Spiel des Jahres bei der HSG Großenlüder/Hainzell trotz guter Deckungsarbeit, aber wegen zahlreicher vergebener Chancen klar mit 19:33 (8:16) verloren.

Nach einem ausgeglichenen Start mit wechselnden Führungen – zweimal brachte Christina Stiefel die TGR in Führung, rissen die Gastgeberinnen das Spiel vor 100 Zuschauern in der Lüdertalhalle in Großenlüder an sich und führten nach einer Viertelstunde erstmals mit sechs Toren Vorsprung. Marie-Sophie Weitzel, mit zehn Treffern erfolgreichste Torschützin der HSG, erzielte zu diesem Zeitpunkt das 9:3 und scheiterte zwei Minuten später mit ihrem Siebenmeter an TGR-Torfrau Laura Weidemann, die ihr Team vor einem höheren Rückstand bewahrte.

Die mangelhafte Chancenverwertung der Rotenburgerinnen war auch danach der Grund, weshalb die Gastgeberinnen bis zur Pause auf 16:8 davon zogen. „Die erste Halbzeit war gar nicht schlecht, auch wenn es das Ergebnis nicht hergibt“, sagt TGR-Coach Sebastian Jaschinski, der in der ersten Hälfte ein Duell auf Augenhöhe sah. „Wir haben an die gute Abwehrleistung aus dem Spiel gegen Reichensachsen angeknüpft, das hat mir gut gefallen. Wir haben nur unsere Chancen nicht genutzt und zu viele gute Gelegenheiten liegengelassen“, führt er fort.

Kontinuierlich baute die HSG so ihren Vorsprung nach dem Seitenwechsel aus, am Ende sprang ein Sieg mit 14 Toren Differenz heraus. „Jede Niederlage in dieser Höhe tut weh, doch Großenlüder war ganz klar besser und hat auf einem anderen Level gespielt“, sagt Jaschinski und ergänzt: „Sie hatten in der ersten Hälfte noch so ihre Probleme, wo wir mit unserem Spiel besser durchgekommen sind, aber haben das dann sehr clever und gut gelöst. Es hat wehgetan, dass wir vorne nicht zu den richtigen Lösungen gefunden haben.“

Für die TG Rotenburg war’s das in diesem Jahr. Weiter geht es am 16. Januar mit dem Derby beim TV Hersfeld. (Alicia Kreth)

TG Rotenburg: Weidemann - Wellmann (1), Horn (8), Rollmann (1), Malsch (1), Groth, Denk (1), Hollstein, Mäusgeier, Stiefel (5/4), Pippert, Seemayer, Niebuhr, Deringer (2).

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