Handball-Bezirksliga A: MSG Bebra/Lispenhausen kommt nur mühsam auf Touren

Ein Hauch von Winterschlaf

Und rein damit: Wenn Leon Schmitt mal abzog, dann traf er auch - und bekam dafür ein Lob seines Trainers. Foto: Walger

Rotenburg. „Das war ein Arbeitssieg“, stellte Alexander Fischer, der Trainer der Bezirksliga-A-Handballer der MSG Bebra/Lispenhausen, fest. Sein Team hat am Sonntag den Tabellenachten TSV Elfershausen vor heimischem Publikum mit 28:23 (13:11) bezwungen und damit seinen zweiten Rang untermauert. Allerdings hatte die MSG nach der Weihnachtspause Mühe, in Fahrt zu kommen. „Ich hatte das Gefühl, dass wir noch Winterschlaf halten“, sagte Alexander Fischer.

Danny Klöpfel ganz stark

In der Anfangsviertelstunde führte beinahe durchweg der von seiner spielerischen Qualität her eigentlich unterlegene Gast. Das lag in erster Linie an der schwachen Chancenverwertung der MSG-Angreifer. Nur gut, dass ihr Torwart Danny Klöpfel einen Sahnetag erwischt hatte und sich die Deckung vor ihm bald steigerte. Sonst wäre es nichts geworden mit der 13:11-Pausenführung.

Zur Halbzeit war Alexander Fischer, der sich Mitte des ersten Durchgangs selbst eingewechselt hatte, noch sehr unzufrieden. Ihn nervten die Leichtfertigkeiten im Abschluss. Deshalb forderte er mehr Konzentration, um sich gleich nach dem Wechsel ein bisschen weiter absetzen zu können.

Genau das gelang auch. Die Gastgeber erhöhten auf 15:11 und lagen fortan stets mit vier, fünf Treffern vorne. Mehr war allerdings nicht drin, denn in der Offensive wechselten sich Licht und Schatten auch während der restlichen Spielzeit munter ab.

Ein Lichtblick im Team war trotz seines Trainingsrückstands Patrick Lehn. Er kam nach dem Seitenwechsel aufs Parkett, warf fünfmal auf den TSV-Kasten - und erzielte dabei fünf Tore. „So eine Quote habe ich ihm unter diesen Umständen gar nicht zugetraut“, freute sich Alexander Fischer, der zudem seinen Youngster Leon Schmitt lobte: „Er hat seine Sache sehr ordentlich gemacht.“

Auch André Rosenberger gefiel mit zunehmender Spielzeit. Er wurde immer treffsicherer und war am Ende mit sieben Toren bester Schütze seiner MSG Bebra/Lispenhausen.

Die muss am kommenden Wochenende in Bad Sooden-Allendorf antreten und will sich deutlich steigern. „Wir haben noch unheimlich viel Luft nach oben“, weiß Spielertrainer Fischer.

MSG Bebra/Lispenhausen: Klöpfel, Olbricht - Schmitt (2), Fäcke, Riebold, Handke (6/1), Stückradt (2), Bonsack (1), Fischer (2), Rosenberger (7), Lehn (5), Mangold (2), Konjevic (1)

Von Thomas Walger

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