Heimrecht für den ESV Weiterode und die SG Wildeck

Er hat in den vergangenen Wochen eine sehr gute Entwicklung genommen: Weiterodes Stürmer-Neuzugang Pascal Eberlein. Foto: Walger

Weiterode/Bosserode. Völlig unterschiedliche Voraussetzungen für die beiden Fußball-Kreisoberligisten SG Wildeck und ESV Weiterode.

Während die Weiteröder am Freitagabend ab 19 Uhr auf eigenem Platz gegen die SG Dittlofrod/Körnbach klar favorisiert sind, wäre ein Punktgewinn für die SGW gegen den verlustpunktfreien Spitzenreiter SG Eiterfeld/Leimbach eine faustdicke Überraschung. Gespielt wird am Sonntag um 15 Uhr in Bosserode.

Aus den vergangenen drei Partien, die ESV-Coach Rainer Noll im Vorfeld als richtungweisend bezeichnet hatte, holte sein Team sechs Punkte. Mittlerweile kann man die Eisenbahn-Sportler gut und gerne als Spitzenteam bezeichnen.

„Wir sind Dritter, natürlich sind wir absolut zufrieden. Das hängt sicherlich damit zusammen, dass unser Kader in dieser Saison ausgeglichener besetzt ist und wir bisher vom Verletzungspech weitestgehend verschont wurden“, analysiert Noll. Er trauert zwar nach wie vor den verlorenen Punkten im Kiebitzgrund hinterher, doch abgesehen von denen gegen Primus Eiterfeld/Leimbach und Gruppenliga-Absteiger Hohenroda hat seine Elf alle Spiele gewonnen.

So hat sich etwa Neuzugang Pascal Eberlein seit Saisonbeginn kontinuierlich gesteigert. Er entschied zuletzt beim FSV Hohe Luft mit seinem Treffer die Partie.

Vor dem Heimspiel gegen Dittlofrod/Körnbach legt Noll Wert darauf, dass seine Spieler ob der jüngsten Erfolge nicht in Selbstgefälligkeit verfallen. „Dann wären auch wir natürlich vor einer Überraschung nicht gefeit. Wenn wir es aber schaffen, uns nicht auf den unkonventionellen Spielstil der SG einzulassen, sondern unser Spiel durchziehen, bin ich guter Dinge.“ Bis jetzt hat der ESV alle Heimspiele gewonnen.

SGW krasser Außenseiter 

Noch ganz ohne Punktverlust steht Wildecks Gegner Eiterfeld/Leimbach da. Deswegen bezeichnet Trainer Sandro Mohr die anstehende Partie als die leichteste der gesamten Hinrunde, denn zu verlieren hat die SGW nichts. Und der SGW-Vorsitzende Mike Rimbach fügt hinzu: „Wir wollen uns ordentlich verkaufen. Je nach Tagesform ist vielleicht auch ein Punkt drin.“

Die Stimmung im Verein beschreibt Rimbach trotz der unbefriedigenden Tabellensituation als gut. Man habe schließlich im Voraus schon gewusst, dass mit dem von Coach Mohr eingeleiteten Generationsumbruch eine schwierige Saison bevorstehen würde.

„Den jungen Spielern fehlt eben manchmal noch die Cleverness, enge Spiele nach Hause zu bringen. Rotenburg hat ja ganz ähnliche Probleme. Aber wir bauen auf unsere Nachwuchsspieler und sind zuversichtlich, dass sich das auszahlen wird. Die Erfahrung müssen sie sich eben erst noch holen“, sagt Rimbach.

Unter der Woche waren bei den Wildeckern neben den Langzeitverletzten mit Ivan Bagara, Denis Huseljic und Stefan Helbig noch drei weitere Spieler gesundheitlich angeschlagen. Ganz sicher fehlen wird Björn Radloff.

Von Christopher Ziermann

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