Trainer Hauck: "Es wird langsam kritisch."

Heimsieg über SG Sorga/Kathus würde ESV Hönebach sehr guttun

Seine Dynamik kann der ESV Hönebach gegen Sorga/Kathus gut gebrauchen: Doch Mittelfeld-Motor Kai Wollenhaupt droht auszufallen. Foto: Walger

Hönebach. Die Kreisoberliga-Kicker des ESV Hönebach wollen endlich zurück in die Erfolgsspur: Das Team von Trainer Frank Hauck holte zuletzt aus fünf Spielen nur einen Punkt und empfängt am Sonntag ab 15 Uhr Abstiegskandidat SG Sorga/Kathus.

Zur gleichen Zeit möchte der ESV Weiterode beim FSV Hohe Luft am liebsten den fünften Sieg in Folge einfahren.

„Es wird langsam kritisch“, sagt Frank Hauck, der Trainer des ESV Hönebach, ohne Umschweife, wenn man ihn auf die jüngste Pleitenserie seines Teams anspricht. Einige Spieler seien verletzt, bei einem großen Teil der Mannschaft stimme zudem derzeit die Einstellung nicht. Im Training werde er Tacheles reden mit seinen Spielern, kündigte Hauck an. Denn: „Wenn wir weiter so spielen, holen wir gar keine Punkte mehr.“

So ist der Abstand des ESV auf die Abstiegsränge mittlerweile auf fünf Punkte geschrumpft - aufgrund der Leistungskurve ist das sechs Spieltage vor Saisonende alles andere als ein beruhigendes Polster. Auch die Tatsache, dass Gegner Sorga/Kathus gar das schlechteste Team der Rückrunde stellt, ist für den ESV-Trainer kein Grund zur Beruhigung. Für die Abstiegskandidaten Soisdorf und Ufhausen habe man schließlich auch schon als Aufbaugegner fungiert.

Zudem ist bei den Hönebachern der Einsatz der angeschlagenen Manuel Noll und Kai Wollenhaupt fraglich, Fabian Ruch und Pascal Preis fehlen wegen Zerrungen. Fast genauso schwer wiegt aber auch die Formschwäche von Torjäger Marcel Katzmann, dem laut Hauck momentan schlicht das Selbstvertrauen fehle.

Im Gegensatz zu Hauck kann Rainer Noll, der Trainer des ESV Weiterode, dank der aufsteigenden Form seiner Mannschaft mittlerweile etwas beruhigter auf die Tabelle schauen - auch wenn er die Abstiegsgefahr noch nicht gebannt sieht: „Das letzte Wochenende hat gezeigt, dass die Mannschaften im Tabellenkeller alle noch am Leben sind. Wir sind noch lange nicht gerettet.“

Doch nicht zuletzt der überzeugende Sieg gegen die SG Dittlofrod/Körnbach vor Wochenfrist stimmt den ESV-Trainer positiv im Hinblick auf die verbleibenden sieben Saisonspiele. Nur bei der Chancenauswertung hat er durchaus noch Luft nach oben bemerkt.

Gegen den FSV Hohe Luft gelte es zudem vor allem, Torjäger Emanuel Crawford mit entschlossener Abwehrarbeit die Spielfreude zu nehmen. „An guten Tagen kann der ein Spiel alleine entscheiden, an schlechten aber auch in Lethargie verfallen“, erklärt Rainer Noll.

Von Christopher Ziermann

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