Relegation zur KOL

Heinebachs Trainer Martin Köthe: „Das wird was ganz Tolles“

Hat seine Jungs aufgerichtet: Martin Köthe hofft, dass seine Elf dem Spiel gegen Wildeck ihren Stempel aufdrückt. Foto: Walger

Heinebach/Wildeck. Am morgigen Mittwoch um 19 Uhr stehen sich die SG Heinebach/Osterbach und die SG Wildeck im ersten Relegationsspiel zur Fußball-Kreisoberliga (KOL) gegenüber. Die SG Ausbach/Friedewald komplettiert diese Dreierrunde.

Bis zum 15. April hatte die SG Heinebach/Osterbach in der Fußball-Kreisliga A 1 auf Meisterschaftskurs gelegen. Dann setzte es beim Rivalen SG Sorga/Kathus die erste Saisonniederlage. Und nun sind die Alheimer „nur“ Vizemeister.

Kreisoberligist SG Wildeck wies am 27. April noch acht beziehungsweise neun Punkte Vorsprung auf die Abstiegskandidaten Niederjossa und Hohenroda auf. Beide zogen an der SGW vorbei, was auch - aber nicht nur - am schweren Restprogramm der Elf von Trainer André Krämer lag.

Deshalb heißt es nun: Die Heinebacher und die Wildecker müssen nachsitzen. Noch ist ein Happy End für beide möglich - allerdings auch eine gemeinsame Zukunft in der A-Liga.

Am vorletzten Spieltag hat die SG Heinebach/Osterbach mit der 1:3-Niederlage in Kalkobes den direkten Aufstieg verspielt. Ein Remis dort hätte gereicht, um anschließend durch einen Heimsieg über den FV Friedlos das KOL-Ticket zu lösen. So aber hat der 3:0-Erfolg vom Samstag eigentlich nur statistischen Wert.

Allerdings nicht für Trainer Martin Köthe: „Mir war es das Wichtigste, gegen Friedlos wieder ins Fahrwasser zu kommen. Die Köpfe haben nach dem Spiel in Kalkobes doch sehr gehangen, im ersten Training danach war die Motivation im Keller.“

Martin Köthe hat dann viele Einzelgespräche geführt, um seine geknickten Jungs wieder aufzurichten. Und siehe da: Über weite Strecken, so der Coach, habe seine Elf gegen die keineswegs schwachen Friedloser die erhoffte Reaktion gezeigt. „Ich bin froh, dass wir da noch mal auf eine Mannschaft getroffen sind, gegen die Halbgas nicht reicht.“

Mit den Wildeckern hatte sich Heinebachs Trainer noch nicht befasst, zumal vor dem letzten Spieltag der KOL noch fünf Teams als Relegationskontrahenten infrage kamen.

Kopfsache

„Alles wird möglich sein gegen Wildeck. Ich glaube, es wird auf die Tagesform und den Kopf ankommen“, sagt Martin Köthe. Er kennt Wildecker Fußballer aus der Vergangenheit als zweikampfstark und voller Teamgeist. „Aber wir wollen dem Spiel unseren Stempel aufdrücken“, sagt er.

Martin Köthe, der davon ausgeht, alle Mann an Bord zu haben - nur an Nelson Erbes Einsatz bestanden aus beruflichen Gründen noch Restzweifel - freut sich auch für seine Spieler auf den Mittwochabend: „Das wird was ganz Tolles für sie - wir haben Heimspiel, es ist ein Derby, und viele Zuschauer werden kommen.“

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