Hersfeld-Rotenburg: Neue Schiedsrichter im Dutzend

Zwölf neue Schiedsrichter sollen ab März die Pfeife in den Mund nehmen: Die erfolgreichen Teilnehmer des Schiedsrichterlehrgangs 2016 mit Kreisschiedsrichterobmann Kurt Apel (vorne links) und Kreislehrwart KLW Karsten Vollmar (vorne rechts) sowie (hinten von links) den Referenten Sören Wollrath, Rainer Heß und Timo Wlodarczak. Foto: nh

Hersfeld-Rotenburg. Die Kreisvereinigung der Fußball-Schiedsrichter blickt auf einen erfolgreichen Neulingslehrgang zurück.

Zwölf der 13 Teilnehmer haben die Prüfung bereits bestanden, für einen steht sie wegen eines Auslandsaufenthaltes erst im März an.

Dem Team um Kreislehrwart Karsten Vollmar (TSV Kalkobes) ist es offensichtlich gut gelungen, den Kandidaten die 17 Fußball-Regeln an sechs anstrengenden, aber auch abwechslungsreichen Lehrgangstagen im Sporthaus des SV Kathus näherzubringen.

Engagiert und diszipliniert

Mit viel Engagement und Disziplin gingen die Teilnehmer ans Regelwerk. Dass dieses nicht ganz unkompliziert ist, verdeutlichen die allwöchentlichen Diskussionen innerhalb der Fußballgemeinde über Abseitspfiffe oder Strafstoßentscheidungen in der Bundesliga.

Hier und da kamen die Schiri-Neulinge in den Genuss eines Aha-Effektes. Denn dass aus einem Freistoß kein Eigentor erzielt werden kann oder dass eine Abseitsposition vorliegen kann, wenn der Ball nach hinten gespielt wird, wussten längst nicht alle.

Das eingespielte Referententeam um Lehrgangsleiter Karsten Vollmar und die Schiedsrichter Timo Wlodarczak (ESV Weiterode), Rainer Heß (TSV Widdershausen), Peter Rehmet (SV Kathus), Kilian Sauerwein (FV Friedlos), Sören Wollrath (TSV Meckbach) und Bernd Böhle (SG Hessen Hersfeld) brachte das nötige Wissen mithilfe von aktuellen Videobeispielen sowie Anekdoten aus der eigenen Praxis bestens rüber. Auch aktuelle Aufreger aus der Bundesliga wurden eingebaut und diskutiert.

Alle gut bis sehr gut

Die hohe Motivation der Teilnehmer in Kombinationen mit optimalen Lehrgangsbedingungen spiegelte sich dann auch im Ergebnis. So konnten alle Anwärter den bundesweit einheitlichen DFB-Test mit guten bis zu sehr guten Ergebnissen bestehen. Constantin von Butler und Nils Schuhmann fuhren mit 57 von 60 Punkten sogar ein Traumergebnis ein.

Für die Jungschiedsrichter beginnt die Arbeit ab Ende März auf dem Fußballplatz. Bis dahin haben sie noch ein bisschen Zeit, sich auf ihre ersten Einsätze vorzubereiten.

Der Kreisschiedsrichter-Ausschuss bittet alle Betreuer und Funktionäre darum, den neuen Schiedsrichtern den Start in ihr mitunter schwieriges Amt leichtzumachen und sie zu unterstützen. Hilfe bekommen die Neulinge von Coaches. Das sind erfahrene Schiedsrichterkollegen, die ihnen in den ersten Spielen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Die neuen Schiedsrichter im Überblick: Harun Dalkiran (SC Lispenhausen), Pascal Dratwa (JFV Bad Hersfeld), Sören Glock (SG Breitenbach), Jonas Grunwald (SC Lispenhausen), Finn Hagedorn (JFV Aulatal-Kirchheim), Darian Jung (FV Bebra), Nuri Kaeiss (SC Lispenhausen), Marvin Kaspar (VFL Philippsthal), Nils Schuhmann (JFV Bad Hersfeld), Maurice Siepl (SV Rotenburg), Kevin Stöwer (FV Bebra) und Constantin von Butler (SV Rotensee/Wippershain). Für Christian Klassen (TSV Baumbach) steht die Prüfung erst im März an, (red)

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