Heute kämpfen Español und die SG Wildeck II um den letzten A-Liga-Platz

Wiedersehen auf der Biberkampfbahn: Heute Abend könnten sich die Wege von Españols Christian Rüppel (links) und Wildecks Daniel Trafara wieder kreuzen. Foto: Walger

Bebra. „Es ist erst Halbzeit", hat Español Bebras Trainer Jesus Fernandez nach Teil eins der Relegation zur Fußball-Kreisliga A 1 gesagt und dabei gleich das entscheidende Rückspiel am heutigen Mittwoch gegen B-Liga-Vizemeister SG Wildeck II im Blick gehabt.

Um 19 Uhr soll der Anpfiff auf der Bebraer Biberkampfbahn ertönen.

Für die Spanier aus Bebra bietet sich die große Möglichkeit, eine verkorkste Saison doch noch zu einem versöhnlichen Ende zu bringen. „Obwohl wir sportlich ja schon abgestiegen waren, ist ein Happy End noch möglich. Und dieses zusätzliche Bonbon möchten wir gerne annehmen“, sagte Españols Vorsitzender Antonio Aguilera Delgado unmittelbar nach dem 1:0 (0:0)-Erfolg am Sonntag in Richelsdorf.

Noch sei nichts erreicht, die Chance aber groß, auch das Rückspiel erfolgreich zu gestalten. Personell sieht es allerdings für dieses Vorhaben diesmal nicht ganz so gut aus. Angel Fernandez, Christian Rüppel und Edin Memic werden definitiv nicht zur Verfügung stehen.

Der Heimvorteil soll diesen Nachteil aufwiegen. Auf jeden Fall will die Mannschaft ihre allerletzte Chance nutzen, ihren Aufenthalt in der A-Liga um eine Saison zu verlängern. Erst im vergangenen Jahr war sie aus der B-Liga aufgestiegen.

Gegner Wildeck hat die A-Liga aber auch weiterhin im Visier und das Kapitel Aufstieg keineswegs schon zugeklappt. „Es gab Chancen auf beiden Seiten. Ein Remis hätte dem Spielverlauf durchaus entsprochen. Wir können mithalten“, zeigte sich auch Meik Dickmann zufrieden. Er hatte an der Seitenlinie das Sagen, weil SGW-Trainer Sandro Mohr und Reserve-Betreuer Thorsten Bornschier, der das Coachen der Zweiten während der Serie meist übernommen hatte, am Sonntag verhindert waren.

Meik Dickmann hat seinen Optimismus nach dem 0:1 jedenfalls nicht verloren. Die Ebenbürtigkeit mit den Bebranern und Stephan Kerst, der rechtzeitig wieder genesen sein könnte, schüren bei den Wildeckern die Hoffnung, das Blatt noch einmal wenden zu können.

Mutmacher

Auch wenn es eine lange Saison war und gerade die Kicker der zweiten Mannschaft nicht so oft trainiert hätten und daher im konditionellen Bereich durchaus Defizite aufweisen würden, sei noch alles drin. „Wir rechnen uns noch Chancen aus“, macht Dickmann dem Team Mut. Es scheint also noch einmal ein spannender Fußballabend auf der Biberkampfbahn zu werden.

Von Thomas Becker

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