Fußball-Kreisoberliga HEF-ROF

Hönebachs Tino Jäger: „Die FSG Bebra endlich besiegen“

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Das erste Duell in dieser Saison am 3. Oktober ging an die FSG Bebra: In dieser Szene kommt Hönebachs Kai Wollenhaupt (blaues Trikot) vor Bebras Thomas Eisel an den Ball. 

Die Kreisoberliga wartet zum Auftakt der Rückrunde mit einem Klassiker auf. Am Sonntag gastiert ab 14.30 Uhr der Tabellenvierte FSG Bebra beim Spitzenreiter ESV Hönebach.

VON THOMAS BECKER

Beim ersten Aufeinandertreffen in Bebra kassierte der ESV übrigens seine bisher einzige Saisonniederlage.

„Ich möchte die FSG endlich besiegen“, sagt ESV-Trainer Tino Jäger, der die Hinspielniederlage als unnötig bezeichnet. Aber man habe nach ihr gleich wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden – und in dieser möchte er mit seiner Elf auch bleiben.

Die gute Form des Tabellenführers bekam zuletzt der starke Aufsteiger VfL Philippsthal zu spüren. Der VfL war nach nur einer halben Stunde und vier tollen Hönebacher Treffern restlos entzaubert. Danach sei es ausgeglichen weitergegangen. Der Gegner hat laut Jäger mit langen Bällen operiert, „die für uns ein gefundenes Fressen waren“. Einziger Kritikpunkt seien die beiden Gegentore beim 5:2-Sieg. Schließlich ist sich Jäger sicher, dass Meisterschaften in erster Linie durch gute Abwehrleistungen gewonnen werden.

Ein weiterer Dreier gegen Bebra wäre für den Coach ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur Traummarke von 49 Punkten, mit denen er gerne in die Winterpause gehen würde. Nach den bisherigen 15 Partien stehen 40 Zähler zu Buche. „Viel mehr geht eigentlich gar nicht“, kommentiert Jäger diese Bilanz.

„Bebra ist fällig, das ist das Ziel“, sagt er und denkt dabei auch an die SG Festspielstadt/SVA/SpVgg. Hersfeld, die mit sieben Siegen in Folge auf den zweiten Platz gestürmt ist. sie sieht er als ärgsten Konkurrenten im Kampf um den Titel. Moritz Herbig wird dem ESV aus privaten Gründen fehlen, dafür wird Ion Morgun wieder auf dem Spielbericht erscheinen.

Vier Erfolge in den letzten Derbys gegen Hönebach sprechen eigentlich für die FSG Bebra, doch deren Coach Andelko Urosvic lässt sich davon nicht blenden. „Wir verlassen uns nicht auf die Statistik, sondern lieber darauf, was wir auf dem Platz leisten können“, sagt er. Denn wenn seine FSG im Rennen umRang zwei bleiben wolle, dann sei ein Punkt zu wenig.

Damit legt er die Messlatte hoch. Urosevic erwartet ein echtes Spitzenspiel, in dem der ESV befreit aufspielen könne. Sein Team will aber die Spannung an der Spitze durch einen Sieg erhöhen und seine eigenen Chancen wahren. Denn danach geht es für die FSG in zwei weiteren richtungweisenden Partien vor der Winterpause noch gegen Wildeck und Hohe Luft.

Auf seine beiden Langzeitverletzten Nicolai Eichhorn und Niklas Holzhauer muss Urosevic in Hönebach genauso verzichten wie auf Marcel Woche, dessen Leiste zwickt. Martin Silbermann ist nach seiner Sperre zwar wieder spielberichtigt, sein Einsatz ist aber noch fraglich.

Statistik spricht

für Urosevics Elf

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