Jagd auf Wildecker Gemeindepokal

Für sie kann es erst im Halbfinale ein Wiedersehen geben: Denn Tobias Böttcher (schwarzes Trikot) mit seinem ESV Hönebach und Marven Thiel mit seiner SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz treten in unterschiedlichen Vorrundengruppen an. Foto: Walger

Obersuhl. Mit dem Turnier der SG Wildeck beginnt am Sonntag für die Fußballer des Altkreises Rotenburg die Hallensaison.

Kann der FC Eisenach II bei der 28. Auflage des Hallenfußball-Turniers um den Wanderpokal der Gemeinde Wildeck den Titel verteidigen? Diese Frage wird am Sonntag beantwortet. Um 12.30 Uhr geht es in der Obersuhler Großsporthalle los. Veranstalter ist die SG Wildeck.

Das Eisenacher Team von Trainer Michael Besser bekommt es in der Gruppe B mit dem Landesklassenvertreter SG Gospenroda/Dippach - hier kicken die ehemaligen Wildecker Marcus Hohmann und Marc Vockenberg -, den Kreisoberligisten ESV Hönebach und SC Niederhone sowie der SG Wildeck II zu tun.

Der ESV Hönebach, der sich zuletzt 2016 in die Siegerliste eintragen konnte, trifft dabei gleich in seinem ersten Spiel auf den Titelverteidiger. Die Eisenacher litten übrigens auf dem Rasen unter Ladehemmung. Sie erzielten nur 16 Treffer in ihren zwölf Punktspielen.

Katzmann kommt auch

Ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten wartet auf die Hönebacher dann im Duell mit der SG Gospenroda/Dippach. Denn bei der hat Mario Katzmann an der Seitenlinie das Sagen. Der langjährige Landesligaspieler des ESV war zuletzt als Trainer vorwiegend im Frauenbereich tätig. Beim Wildecker Turnier zählt Katzmanns Mannschaft, die in der dritten Staffel der Landesklasse um den Klassenerhalt kämpft, zum engeren Favoritenkreis.

ESV-Coach Tino Jäger legt sein Augenmerk in erster Linie auf die Punkterunde unter freiem Himmel. Seine Elf hegt durchaus Ambitionen auf den Aufstieg in die Gruppenliga. Auftritte in der Halle sieht Tino Jäger in erster Linie als willkommene Abwechslung.

Ähnlich sieht es beim Veranstalter, der SG Wildeck aus. Ihr neuer Trainer, André Krämer, befindet sich im Thorsten Bornschier vertreten. Die SGW bekommt es zum Turnierauftakt um 12.30 Uhr gleich mit dem ESV Gerstungen zu tun, der stets ein Garant für guten Hallenfußball war. Vier Turniersiege in Wildeck im letzten Jahrzehnt unterstreichen das.

Schwer einzuschätzen ist der SV Adler Weidenhausen II, der sich in der Kasseler Gruppenliga achtbar schlägt. Ebenfalls ein eher unbeschriebenes Blatt ist der Werra-Meißner-Kreisoberligist SG Pfaffenbachtal/Schemmern.

Zumindest das Halbfinale im Visier hat der letztjährige Enspielteilnehmer SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz. Das Team von Trainer Frank Hauck überzeugte damals im Endspiel mit herzerfrischendem Angriffsfußball, musste sich aber am Ende den Eisenachern mit 5:8 geschlagen geben. Bei einem Gruppenligisten und drei Kreisoberligisten darf sich das Hauck-Team als A-Liga-Vertreter als Hecht im Karpfenteich fühlen.

Die Halbfinalspiele beginnen um 17.15 Uhr, das Finale steigt um 18 Uhr. Auf die ersten vier Siegerteams warten Geldpreise. Zudem wird der beste Torschütze ausgezeichnet. (bt)

Gruppe A: SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz, ESV Gerstungen, SG Pfaffenbachtal/Schemmern, SG Wildeck, SV Adler Weidenhausen II.

Gruppe B: FC Eisenach II, ESV Hönebach, SC Niederhohne, SG Gospenroda/Dippach, SG Wildeck II.

Von Thomas Becker

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