Handball-Bezirksliga A: Fischers MSG lässt im Kreisderby nichts anbrennen

Ein kleiner Befreiungsschlag

Vom linken Flügel im Anflug: Matthias Handke, der sich keinen einzigen Fehlwurf erlaubte. Foto: Eyert

Obersuhl. Nach zwei klaren Niederlagen in Folge sind die Bezirksliga-A-Handballer der MSG Bebra/Lispenhausen in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Sie setzten sich im Derby zweier ersatzgeschwächter Teams mit 32:23 (18:11) bei der HSG Werra WHO II durch.

Topspiel steigt am Freitag

„Es war für uns der richtige Gegner zur rechten Zeit“, sagte MSG-Spielertrainer Alexander Fischer, „nach den letzten beiden schlimmen Spielen haben wir endlich wieder zwei Punkte geholt.“ Selbstvertrauen zu tanken, war im Hinblick auf das am Freitag (20 Uhr) in der Bebraer Großsporthalle anstehende Verfolgerderby gegen die HSG Jestädt/Grebendorf ganz wichtig.

Der Schlüssel zum Erfolg lag in der Abwehr, die sich deutlich steigerte. Hinter ihr machte auch Keeper Danny Klöpfel einen guten Job. Nur drei Gegentore nach zehn Minuten (3:5) und sieben nach 20 Minuten (7:13) - diese Bilanz freute Fischer. Ihren komfortablen Sieben-Tore-Vorsprung transportierten die Gäste bis zum Abpfiff, sie vergrößerten ihn sogar noch ein wenig.

Dafür sorgten im Angriff vor allen die beiden Flügelmännder: Linksaußen Matthias Handke brachte es auf zwölf Tore, vier davon waren Siebenmeter. Bemerkenswert: Er leistete sich keinen einzigen Fehlwurf. Auf der rechten Seite glänzte Philip Bonsack mit zehn Treffern. Diese Ausbeute zeigt: Der Plan, so lange zu spielen, bis die Außen in guter Wurfposition waren, wurde prima umgesetzt.

Kein Bruch durch Wechsel

Auch als Fischer zu wechseln begann, gab es keinen Bruch im Spiel seiner Mannschaft. Das lag allerdings auch daran, dass die zweite Garnitur der WHO kein echter Prüfstein war. Dazu agierte sie unter dem Strich zu langsam und pomadig, mit zu vielen Einzelaktionen und zu wenigen Überraschungsmomenten. (twa)

Tore für die MSG Bebra/Lispenhausen: Handke 12/4, Bonsack 10, Seese 3, Fischer 2/1, Schmitt 2, Stückradt 1, Konjevic 1, Hieronymus 1.

Von Thomas Walger

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