MSG lässt unerwartet Federn

Bebra. Unerwarteter Punktverlust für die Bezirksliga-A-Handballer der MSG Bebra/Lispenhausen. Die Mannschaft von Spielertrainer Alexander Fischer kam am Sonntagabend vor eigenem Publikum gegen Kellerkind VfL Wanfried nicht über ein 34:34 (17:19) hinaus.

Ein Heimsieg war fest eingeplant, um sich die gute Ausgangsposition im Titelkampf zu erhalten. Doch es kam anders. „Wir hätten noch drei Stunden spielen können und hätten es nicht gepackt“, sagte ein enttäuschter Alexander Fischer. „Das ist dermaßen ärgerlich, aber es war wie verhext.“

19 Gegentore bis zur Halbzeit haben ihn fast sprachlos gemacht. „Wir haben in der Abwehr einfach keinen Zugriff gekriegt“, erklärte er. Dass sein Team den Gegner auf die leichte Schulter genommen hat, glaubt er nicht. Und verständnisvoll fügt er an: „Meine junge Mannschaft unterliegt noch Schwankungen. Wir sind keine abgezockte Truppe.“ Dass Mudrack (10.) und Stückradt (29.) verletzt ausschieden, konnte sie an diesem Tag auch nur schwer verkraften.

Zwei blaue Augen

Letztlich sei sei die MSG „sogar noch mit zwei blauen Augen davongekommen“. Denn in der Schlusssekunde bekam der Gast vom ansonsten guten Schiedsrichter ein Siebenmetergeschenk. Angeblich hätte ein Abwehrspieler im Kreis gestanden. Doch Jan Olbricht wehrte den Strafwurf ab und rettete so wenigstens einen Punkt.

„Wir sind die ganze Zeit über Rückständen hinterhergelaufen“, berichtet Coach Fischer. Die einzige Führung des Spiels - resultiert aus der zwölften Minute (9:8). Dann kippte die Partie. Nach 40 Minuten lagen die Hausheren 21:24 zurück. Hoffnung keimte auf, als in der 50. Minute der 29:29-Ausgleich gelang. Doch dann gingen die Gastgeber im Angriff überhastet zu Werke, wollten zu schnell zu viel. Insgesamt leisteten sie sich 16 technische Fehler. „So gewinnst du kein Spiel“, meint Alexander Fischer. (twa)

MSG: Klöpfel, Olbricht - Fäcke, Riebold (2), Handke (11/3), Stückradt (2), Bonsack (1), Fischer (7), Rosenberger (6), Seese (3), Konjevic, (2) Mudrack.

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