Tischtennis-Verbandsliga Männer

Lüdersdorfer müssen sich gegen Stadtallendorf gewaltig strecken

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Er landete im Spitzeneinzel einen ganz wichtigen Sieg: Nikolas Schade, die Nummer 1 der Lüdersdorfer.

In einem spektakulären Spiel der Tischtennis-Verbandsliga besiegte Spitzenreiter TTC Lüdersdorf am Sonntag seinen Gast TTV Stadtallendorf II 9:5.

Damit wuchs der Vorsprung auf den Tabellendritten TTC Burghasungen auf vier Zähler, denn der hatte am Vorabend gegen die Stadtallendorfer eine 6:9-Niederlage kassiert.

Die gegenüber der Vorrunde veränderte Mannschaftsaufstellung erforderte neue Doppelformationen. Routinier Tobias Mangold und Youngster Bastian Schade fegten das Stadtallendorfer Spitzendoppel Pindura/Fuchs, das bisher erst einmal verloren hatte, regelrecht vom Tisch.

Dagegen hatten Nikolas Schade und Christian Meise einige Mühe, den zweiten Punkt einzufahren. Zu Beginn des dritten Doppels zertrümmerte der Stadtallendorfer Zeller unabsichtlich seinen Schläger und hatte keinen gleichwertigen Ersatz in seiner Ausrüstung dabei, was ihn in seiner Leistung beeinträchtigte.

So führten die Lüdersdorfer 3:0 und hatten alles richtig gemacht aus ihrer Sicht. Alles deutete auf einen sicheren Heimsieg. Doch es kam anders: War Tobias Mangolds Niederlage gegen Filip Pindura noch eingeplant, so überraschte es, dass sich Nikolas Schade trotz gewonnenen ersten Satzes und der Abwehr von sieben Matchbällen Michael Fuchs beugen musste. So stand es nur noch 3:2.

Im mittleren Paarkreuz wurden die Punkte geteilt. Christian Meise gewann souverän gegen Jonas Riedesel. Marvin Schubert dagegen agierte gegen Peter Smallcombe in den entscheidenden Situationen nicht clever genug.

Danach musste sich Bastian Schade gegen Gianluca Eller erheblich strecken, der trotz seines Schläger-Handicaps harten Widerstand leistete. Am Nebentisch zog Giuseppe Palermo gegen Daniel Ott den Kürzeren.

Die Lage war trotz der 5:4-Halbzeitführung für die Gastgeber kritisch, denn nun traf Lüdersdorfs Nikolas Schade im Duell der beiden Spitzenspieler auf den favorisierten Tschechen Pindura. Schade durfte nicht verlieren.

Er hielt dem Druck stand, spielte stark auf und gewann die ersten beiden Sätze. Im dritten und vierten Durchgang aber hatte er der Tempoverschärfung des Gegners nicht viel entgegenzusetzen. Im Entscheidungsdurchgang legte der Lüdersdorfer wie entfesselt los, eilte auf 8:2 davon. Aber Pindura kämpfte sich heran und ging sogar 9:8 in Führung. Doch unter dem Jubel der Zuschauer gewann Schade die nächsten drei Ballwechsel zum 11:9.

Dieser Erfolg wirkte als Initialzündung. Die Gastgeber wirkten nun befreit. Zwar verlor Mangold auch gegen Fuchs, aber Christian Meise puschte sich zum Fünfsatzsieg über den starken Smallcombe.

Marvin Schubert wies Jonas Riedesel in die Schranken. Bastian Schade drehte einen 0:2-Satzrückstand gegen Ott und verbuchte den neunten Lüdersdorfer Zähler zum 9:5-Endstand.

Punkte für den TTC Lüdersdorf:Christian Meise (2), Bastian Schade (2), Nikolas Schade, Marvin Schubert, N. Schade/Meise, B. Schade/Mangold und Schubert/Palermo.

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