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ESV Hönebach geht mit Zuversicht ins Topspiel

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Von: Rainer Henkel

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Der bislang letzte Hönebacher Torschütze gegen Künzell: Tim Kleinschmidt (links) traf vor Jahresfrist in der Schlussphase der Partie beim TSV.
Der bislang letzte Hönebacher Torschütze gegen Künzell: Tim Kleinschmidt (links) traf vor Jahresfrist in der Schlussphase der Partie beim TSV. © Stefan Kost-Siepl

Der Vierte erwartet den Dritten: Im Spitzenspiel der Fußball-Gruppenliga hat der ESV Hönebach den TSV Künzell zu Gast.

Hönebach – Anpfiff auf dem Sportplatz an der Autobahn ist am Sonntag, der Zeitumstellung wegen, bereits um 14.30 Uhr.

„Wir wollen da weitermachen, wo wir in den vergangenen Wochen waren“ – aus den Worten von Hönebachs Trainer Tino Jäger spricht Zuversicht. Und die dürfen die Hönebacher nach zwölf Punkten aus den vergangenen fünf Partien auch haben. 4:1 gewann der ESV zuletzt in Hosenfeld. „Es läuft einfach“, freut sich Jäger. „Es fallen jetzt Tore, die in anderen Phasen der Saison nicht gefallen sind. Glück kommt auch dazu – es ist von allem etwas.“

Künzell ist für ihn eine Mannschaft, die „offensiv enormes Potenzial hat. Da sind sie sehr gut aufgestellt, und da müssen wir sie bearbeiten, dürfen nicht viel zulassen.“

Gleichzeitig hat der Trainer die Defensive des TSV als mögliche Schwachstelle ausgemacht. „Da wirken sie nicht so sattelfest wie früher.“ Immerhin aber hat Künzell nach Freiensteinau, Eiterfeld und den Hönebachern noch die viertbeste Abwehr der Liga. „Viele Torchancen bekommst du in einem solchen Spiel nicht, vielleicht drei oder vier“, weiß Jäger. „Die müssen wir dann eiskalt ausspielen.“

Er möchte, dass seine Spieler die Partie genießen und frei im Kopf sind. Bis auf den langzeitverletzten Marius Bommer hat Jäger seinen vollen Kader zur Verfügung. Und noch einen Wunsch hat der Trainer für das Spitzenspiel: Dass die Zuschauer die gute Form des ESV honorieren und zahlreich zum Sportplatz kommen.

In der vergangenen Saison trafen beide Teams in der Nordgruppe der Liga zweimal aufeinander – beide Male hatte der ESV das bessere Ende für sich. Ende August siegte er auf eigenem Platz durch vier Treffer ab der 63. Minute mit 4:0, Anfang November stand es lange 1:1, bevor zwei Tore in den letzten fünf Minuten den Hönebachern einen Auswärtssieg bescherten. Der ESV sicherte sich damit die Teilnahme an der Aufstiegsrunde, die der TSV als Siebter verpasste.

Das Hinspiel allerdings zu Beginn dieser Serie verloren die Hönebacher durch einen frühen Treffer von Simon Herbach mit 0:1. Es war eine von bislang nur drei Saisonniederlagen des Tabellenvierten.

(Rainer Henkel)

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