Landesliga-Handballer haben sich fit aus der Pause zurückgemeldet

Rotenburgs Handballer haben sich nicht auf die faule Haut gelegt

Bald wieder am Ball: Maurice Reyer (gelbes Trikot) musste sich einer Operation unterziehen, beginnt jetzt aber wieder mit leichtem Training.
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Bald wieder am Ball: Maurice Reyer (gelbes Trikot) musste sich einer Operation unterziehen, beginnt jetzt aber wieder mit leichtem Training.

Rotenburg – Ab dem 1. August ist nach der jüngsten Lockerung Training und Wettkampfsport wieder ohne Einschränkungen möglich. „Das ist auch für uns ein positives Signal“, sagt Robert Nolte, Coach der Landesliga-Handballer der TG Rotenburg.

Seit zwei Wochen bringt er seine Spieler in gemeinsamen Übungseinheiten schon wieder auf Trab. „Normalerweise halten wir den Juli ja immer frei. Aber diesmal sind wir früher eingestiegen, auch wenn ein paar Leute im Urlaub sind. Schließlich hatten wir uns ja wegen Corona seit Mitte März nicht treffen können.“

Seine Jungs hatten sich allerdings nicht auf die faule Haut gelegt, sondern im Frühjahr ihre Hausaufgaben – vor allem Läufe standen an – konsquent erledigt. Diesen Eindruck hat jedenfalls Robert Nolte in den bisherigen, gut besuchten Trainingseinheiten gewonnen: „Wenn man den aktuellen Fitnessstand sieht – der ist schon gut. Das ist wichtig, wenn man ins handballspezifische Trainingsprogramm geht. Da haben die Jungs vorher wirklich schon ordentlich vorgearbeitet.“

Zurzeit wird unter Beachtung der strengen behördlichen Hygienevorschriften geschwitzt, die TGR-Betreuer Bernd Leipholz gut umgesetzt hat. Diese Vorgaben bleiben übrigens auch nach dem 1. August in Kraft.

Erst jetzt kann Maurice Reyer allmählich wieder mit leichtem Training beginnen. Er hatte sich einen Bruch gehoben und musste operiert werden. Gut akklimatisiert bei den Rotenburgern hat sich inzwischen schon Neuzugang Luca Hagemann. Robert Nolte sagt über den jungen Mann, der vom TSV Ost-/Mosheim kam: „Luca ist super, ein ganz ruhiger, netter Typ, aber auch ein abgebrühter Spieler. Er macht einen sehr guten Eindruck.“

Zweimal pro Woche ist Mannschaftstraining in der Halle angesagt. An einem Tag ist eine Einheit unter freiem Himmel vorgeschaltet. Und ab Ende Juli geht es zusätzlich ins Sportstudio Bretting in Lispenhausen.

Mit von der Partie sind jeweils auch Spieler aus dem Bezirksoberliga-Kader der TGR. Denn für sie ist noch kein neuer Trainer gefunden worden. Der bisherige Spielertrainer Sascha Köhler hatte schon im Frühjahr bekanntgegeben, dass er als Coach nicht mehr zur Verfügung steht.

Ein bisschen Zeit zur Suche bleibt ja noch. Denn wann die Handball-Saison in Hessen auf Amateurebene wirklich losgeht, weiß noch niemand so ganz genau. Der Verband will sich in Kürze dazu äußern.

„Es ist ja laut vorläufigem Spielplan immer noch so, dass am 12. September das Heimspiel gegen den TV Hersfeld im Raum steht“, sagt Robert Nolte. Er geht jedoch davon aus, dass sich die Funktionäre mit dem Start an anderen Ligen orientieren und das erste Punktspiel seit März etwas später als Mitte September angepfifen wird. „Aber das ist nur Spekulation“, sagt der TGR-Trainer.

Das erste Testspiel soll trotzdem bald nach dem 1. August ausgetragen werden. Alle seien heiß darauf. Mit den Mannschaften aus Rosdorf bei Göttingen, der SVH Kassel und er HSG Werra WHO stehen erste Gegner bereits fest. Entsprechende Vorabsprachen sind bereits getroffen, jetzt können die Termin festgeklopft werden.

Vielleicht wird dann ja auch ein weiterer Linkshänder das TGR-Trikot überstreifen. „Wir stehen mit einem in Kontakt“, sagt Robert Nolte. Vollzug könne momentan allerdings noch nicht gemeldet werden.

Von Thomas Walger

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