Hallenfußball-Kreismeisterschaft: Bei den Männern schält sich kein Favorit heraus

Ein offenes Titelrennen

Das Viertelfinale lockt: Bastian Roth (vorne) und seine SG Wildeck bekommen es in der Zwischenrunde mit Kalkobes, Mecklar/Meckbach/Reilos und den starken Freidlosern zu tun. Foto: Walger

BEBRA. Eines ist klar vor dem Anpfiff der Endrunde der Fußball-Hallenkreismeisterschaft der Männer (Sonntag ab 10 Uhr in der Bebraer Großsporthalle): Es wird einen neuen Hallen-König geben. Titelverteidiger Hessen/SpVgg. Hersfeld blieb in der Vorrunde auf der Strecke. Und auch wenn weitere klangvolle Namen aus der heimischen Fußballszene fehlen, so verspricht das Hallenspektakel allemal unterhaltsame und spannende Spiele. Zumal ein klarer Favorit nicht in Sicht ist.

Bereits am Vormittag kreuzen die Kreisoberligisten Hohe Luft und Aulatal in der Gruppe zwei die Klingen. Die Hersfelder fanden am vergangenen Wochenende nur schwer ins Turnier, sind aber nicht zu unterschätzen. Immerhin triumphierte der FSV bereits zweimal (2006, 2013) in der Halle. Aulatal muss in der Defensive steigern.

Blankenheimer Außenseiter

Nach dem starken Auftritt in der Vorrunde ist auch der VfL Philippsthal ein Kandidat für das Viertelfinale. Dem Vierten im Bunde, dem TSV Blankenheim, bleibt wohl nur die Außenseiterrolle.

In der Staffel eins treffen gleich im zweiten Spiel ab 10.11 Uhr die vermeintlichen Favoriten SV Unterhaun und SV Niederjossa aufeinander. Trainer Andreas Rygula will mit den Unterhauner Wölfen auch am Nachmittag noch im Wettbewerb sein.

Der herzerfrischende Auftritt von Vorjahresfinalist FV Friedlos weckt die Hoffnung, dass es ab 12.15 Uhr zu spannungsgeladenen Auseinandersetzungen mit dem TSV Kalkobes, der SG Mecklar/Meckbach/Reilos und SG Wildeck kommt. Dabei wird Wildecks Coach Sandro Mohr wohl wieder eine junge Mannschaft aufs Feld schicken. Ähnlich plant auch Klaus Wächter vom SVA Bad Hersfeld, der in der Staffel vier auf Herfa, Rotenburg/Lispenhausen und Heringen trifft: „Junge ehrgeizige Kräfte, die auch Halle spielen wollen, werden zum Einsatz kommen.“

Die Vereinigten aus Rotenburg und Lispenhausen haben das Ziel, mindestens wieder das Viertelfinale zu erreichen. Ärgster Konkurrent neben den SVA dürfte der TSV Herfa sein, der ebenfalls das Zeug hat, das um 14.40 Uhr beginnende Viertelfinale zu erreichen. Die Halbfinals schließen sich an. Die Endspiele steigen dann ab 17.05 Uhr. Es wird kein Eintritt erhoben. (bt)

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