Handball-Frauenturnier des TSV Bebra: Ungeschlagener TSV Wollrode sichert sich den Sieg

Pasaribus FSG I spielte eine gute Rolle

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Sie feierte ihr Comeback im blauen Trikot der FSG Waldhessen: Eva Golkowski, die von ihrem Kreuzbandriss genesen ist.

Eine Überraschung brachte am Sonntag das elfte Bebraer Handball-Vorbereitungsturnier bei den Frauen. Von den drei Landesligisten setzte sich ausgerechnet der nicht so hoch eingeschätzte TSV Wollrode an die Spitze des Fünfer-Feldes.

Der ursprüngliche Plan, mit sechs Teams in zwei Gruppen zu spielen, war Makulatur, weil die HSG Ruhmetal (Landesliga Braunschweig) kurzfristig absagte. Die Wollröderinnen waren von Beginn an bereit, bis zum Umfallen zu kämpfen. Und das zahlte sich aus. Sie blieben ungeschlagen. Gleich zum Auftakt hatte sich Bezirksoberligist FSG Waldhessen I dem TSV knapp mit 9:11 beugen müssen.

Nur einmal verloren

Es blieb die einzige Niederlage des Teams von Trainer Jonggi Pasaribu. Denn gegen die beiden Landesligisten TuSpo Waldau und SV Germania Fritzlar gab es jeweils Unentschieden, gegen die wackere FSG Waldhessen II mit 14:6 den erwarteten Sieg.

Der TSV Wollrode setzte derweil seinen Weg unbeirrt fort und behielt gegen Fritzlar mit 10:8 die Oberhand. Noch enger wurde es gegen Waldau. In einem heiß umkämpften Spiel hieß es am Ende 9:8 für Wollrode. Die Aufgabe gegen die FSG Waldhessen II geriet mit 16:6 zur Formsache.

Die favorisierten TuSpo Waldau und SV Germania Fritzlar II lieferten sich im letzten Spiel des Tages einen tollen Kampf um den zweiten Turnierplatz. Kurz vor Schluss trafen die Waldauerinnen zum 11:10-Endstand. Dank dieses Ergebnisses konnte die FSG Waldhessen I den dritten Platz erobern.

Ihrem Coach Jonggi Pasaribu gefiel, dass die Formkurve seiner Schützlinge während des Turniertages beständig leicht anstieg. Schade nur, dass sich Torfrau Laura Weidemann gegen Waldau am Knie verletzte und jetzt erst einmal eine Diagnose abwarten muss.

Eine weitere positive Erkenntnis: Bei der FSG Waldhessen II wächst eine gute zweite Garnitur heran, in der zahlreiche A-Jugendliche stehen. Zwar hatte das Team von Trainer Karlheinz Pippert als krasser Außenseiter keine echte Siegchance gegen die höherklassigen Kontrahenten, doch es zeigte gute Ansätze. (twa)

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