MSG quält sich zum Auswärtssieg

Alexander Fischer

Fritzlar. Die Bezirksliga-A-Handballer der MSG Bebra/Lispenhausen bleiben erster Verfolger von Spitzenreiter TSV Ost-/Mosheim. Das Team von Spielertrainer Alexander Fischer setzte sich mit 27:22 (16:14) beim Vorletzten, dem SV Germania Fritzlar, durch. Dabei gab A-Jugend-Torwart Florian Schiebelhut sein Debüt bei den Männern. Er sprang nach längerer Zwangspause für den verletzten Jan Olbricht ein.

Wie ein Titelanwärter trat die MSG in Fritzlar nicht auf. An mangelnder Einstellung, da ist sich Fischer sicher, lag das nicht. „Geist und Körper haben einfach nicht zusammengefunden. Jedenfalls war ich in dieser Saison noch nie so unzufrieden“, stellte er fest.

Seine Erklärung für die dürftige Vorstellung bringt den Gegner ins Spiel: „Die Fritzlarer haben unheimlich lange Angriffe gespielt. Irgendwann kam dann irgenwie der Ball an den Kreis, und irgendwie ging er dann ins Tor.“ Der Schiedsrichter schaute sich den Zeitlupenhandball ungerührt an. „Er hat nur ein-, zweimal Zeitspiel angezeigt“, moniert Alexander Fischer.

Vom Gegner geärgert

„So haben uns die Fritzlarer lange geärgert.“ Die Partie verlief im ersten Durchgang lange ausgeglichen. Über 6:6 (10.) und 8:8 (15.) ging es bis hin zum 14:12 (24.) für Außenseiter Fritzlar. „Aber wir haben uns irgendwann zusammengerissen“, berichtet Fischer. Zum Beispiel in der Schlussphase des ersten Durchgangs, als sich seine MSG mit vier Treffern in Folge den 16:14-Pausenvorsprung sicherte. Der fest eingeplante Auswärtssieg geriet nach dem Seitenwechsel zwar nie in Gefahr, Fischer räumte aber ein: „Es war grausam anzusehen. Als Zuschauer wäre ich, glaube ich, rausgegangen.“ Seine Spieler wüssten jetzt aber, dass sie kein Spiel im Vorbeigehen gewinnen. Am Wochenende steht in Bebra das Verfolgerduell gegen die HSG Landeck/Hauneck II an. Dann bedarf es einer Seigerung. (twa) Foto: twa

MSG-Tore: Handke 5/1, Fischer 5, Mudrak 4, Rosenberger 4, Riebold 3, Schmitt 2, Stückradt 1, Mangold 1, Seese 1, Konjevic 1.

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