Relegation zur A-Liga: TSV Baumbach muss in Rasdorf Rückstand aufholen

Ein hartes Ringen um jeden Ball: Das war schon im Hinspiel so, wie dieser Zweikampf mit Baumbachs Spielertrainer Daniel Frank zeigt. Foto: Walger

Baumbach. Vorlegen, sich ein kleines Polster verschaffen fürs Rückspiel - das ist den Fußballern des TSV Baumbach am Dienstagabend nicht gelungen.

Im ersten von zwei Duellen in der Relegation zur Kreisliga A gab es eine 2:3 (0:2)-Heimniederlage gegen den Rasdorfer SC. Aber abgerechnet wird erst nach dem Rückkampf in Rasdorf, der am Samstag um 17 Uhr angepfiffen wird.

Direkt nach dem Abpfiff seien die TSV-Spieler schon ein bisschen geknickt gewesen, berichtet TSV-Vorsitzender Roland Krug. Doch dann hätten sie sich selbst wieder aufgebaut. Auch aus dem Umfeld kam viel Unterstützung. Den Anhängern hat es offensichtlich gefallen, wie sich das Team reingehängt hat, wie es nach dem 0:2-Rückstand zurückgekommen ist.

An der Einstellung der Alheimer hat es jedenfalls nicht gelegen, dass der Gast aus dem Hünfelder Land jetzt die bessere Ausgangsposition besitzt. Eher am mangelhaften Abschluss. „Wir machen die Dinger nicht rein. Das war zum Haareraufen“, sagt Roland Krug. Vor dem 0:1 in der 25. Minute hatte der TSV bereits vier gute Gelegenheiten ausgelassen.

Denen jetzt nachzutrauern, bringt aber nichts. Der Blick nach vorne ist auch gar nicht so düster. Es gibt durchaus Gründe für die Baumbacher, optimistisch zu sein. Zum Beispiel die Tatsache, dass die Rasdorfer in der Punkterunde auf eigenem Platz nicht gerade Angst und Schrecken verbreitet haben. Aus 15 Heimspielen gab es gerade mal 13 Zähler. Oder den Blick auf überzeugende Auswärtspartien der Baumbacher in der zurückliegenden Serie. Roland Krug fallen in diesem Zusammenhang auf Anhieb die starken Auftritte bei der SG Iba/Machtlos und dem VfB Heringen ein. An diese gilt es in Radorf anzuknöpfen.

Was ihm nicht gefallen hat am Dienstag, hat Baumbachs Spielertrainer Daniel Frank im Kreis seiner Kicker bald nach dem Schlusspfiff angesprochen. Für den heutigen Freitag ist noch mal ein leichtes Training angesetzt, das der Vorbereitung auf das wichtige Match keine 24 Stunden später dienen soll. Die taktiche Ausrichtung wird erst am Samstag Thema sein.

Zwei Busse nach Rasdorf 

Einsam werden sich Daniel Frank und Co. in Rasdorf nicht fühlen. In zwei Bussen und zahlreichen Autos werden sich die Alheimer auf den Weg machen - und hoffentlich in Feierlaune zurückkehren. „Der Traum vom Aufstieg lebt noch“, sagt Roland Krug.

Gewinnt der TSV mit zwei oder mehr Toren Differenz, steigt er auf. Siegt er mit einem Treffer Vorsprung, gibt es Verlängerung und eventuell sogar Elfmeterschießen. Die aus den europäischen Wettbewerben bekannte Auswärtstor-Regel gilt in der Relegation nicht.

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