Laufen in Hersfeld-Rotenburg

Motivation zur Bewegung schaffen: Laufteam Rotenburg startet Stützpunkttraining

Bevor das Stützpunkttraining des Laufteams Rotenburg am Samstag startet, testeten Andreas Altmann (von links) sowie Tanja Glaser und Mirka Etzel ihre Frühjahrsform kürzlich beim Kassel-Marathon-Laufcup. archiv
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Bevor das Stützpunkttraining des Laufteams Rotenburg am Samstag startet, testeten Tanja Glaser (vorne) und Mirka Etzel ihre Frühjahrsform kürzlich beim Kassel-Marathon-Laufcup. archiv

Individualsport im Freien ist auch während der Corona-Pandemie möglich. Das nutzt das Laufteam dazu, das Stützpunkttraining zum Kassel-Marathon zu starten.

Rotenburg – Das Laufteam Rotenburg eröffnet am kommenden Samstag, 1. Mai, als einer der 20 offiziellen Trainingsstützpunkte des EAM-Kassel-Marathons, der in diesem Jahr am 19. September stattfinden soll, seinen Betrieb. Das teilte der erste Vorsitzende des Laufteams, Andreas Altmann, in einer Mitteilung mit.

Das Ziel des Laufteams ist es, mit diesem Angebot alle Läufer und Walker – auch solche, die erst noch damit anfangen wollen – zum Training und zur Bewegung zu motivieren. Denn Individualsport im Freien ist auch während der Corona-Pandemie weiterhin möglich – mit maximal zwei Personen oder dem eigenen Haushalt.

Dabei ist die Richtung für Andreas Altmann und sein Team klar: „Sich bis zum Herbst mehr bewegen und fitter werden – egal wie der aktuelle Stand nach der langen Zeit mit den Corona-Einschränkungen gerade ist“, schreibt er.

Das Training biete sich für jeden Sportler an, da für die unterschiedlichsten Zielsetzungen – von regelmäßigem Laufen oder Walken bis hin zum Beenden eines Halbmarathons – ein passendes Angebot vorhanden ist.

Die kostenlosen Trainingsvorschläge und -tipps für Anfänger und Fortgeschrittene vom Lizenztrainerteam veröffentlicht das Laufteam Rotenburg ab dem 1. Mai monatlich auf der eigenen Homepage.

Testete seine Form beim Kasseler Laufcup: Andreas Altmann, Vorsitzender des Laufteam Rotenburg.

Mit diesem Angebot soll neben der Motivation der Athleten, das gewünschte Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, auch die Ausdauer schrittweise aufgebaut werden.

Sobald die Corona-Pandemie ein gemeinsames Training in der Gruppe wieder ermöglicht, können die Einheiten, wie in den vergangenen Jahren, dienstags und donnerstags beim Lauftreff absolviert werden.

Rotenburger testen ihre Form beim Kasseler Laufcup

Nachdem der EAM-Kassel-Marathon, der das größte Sportereignis der Region ist, im vergangenen Jahr abgesagt werden musste, führte das Laufteam Rotenburg eine erfolgreiche coronakonforme Ersatzveranstaltung durch. Dabei legten die Teilnehmer Strecken zwischen fünf Kilometern und 21,1 Kilometern zurück.

Ein ähnliches Szenario ist auch für dieses Jahr geplant, falls der Kasseler Marathon erneut abgesagt werden sollte.

Ihre Frühjahrsform haben kürzlich acht aktive Athleten des Laufteams Rotenburg beim Kassel-Marathon-Laufcup getestet. Dabei mussten die Läufer seit Februar drei Läufe über fünf, zehn und 21,1 Kilometer absolvieren. Wegen der geltenden Corona-Vorschriften mussten die Strecken allein oder zu zweit zurückgelegt werden, dafür aber oft mit reichlich Wind, Regen und zum Teil sogar Schnee. Die Ergebnisse der Läufe wurden dann per GPS-Messung exakt ermittelt und an die Organisatoren in Kassel weitergeleitet.

Im Dauereinsatz waren dabei vor allem sieben Frauen: Maren Wöbber kämpfte sich nach einem starken Halbmarathon in 1:48:11 Stunden und der Gesamtzeit von 2:58:48 Stunden über die gesamte Streckendistanz von 36,1 Kilometern noch von Rang zehn auf sieben in der Gesamtwertung aller Frauen vor.

Für Andrea Lehn (Gesamtzeit: 3:54:00 Std), Sonja Langheld (3:58:33 Std), Tanja Glaser (4:16:39 Std) und Dorothee Rautenkranz (4:22:34 Std) waren die Laufcup-Rennen erfolgreiche Wettkampftests zum Saisonauftakt.

Angelika Wilk war zwar beim ersten Lauf verhindert, hielt aber über die Zehn-Kilometer-Strecke sowie über die 21,1-Kilometer-Distanz gut mit Sonja Langheld mit. Mirka Etzel nutzte die fünf und zehn Kilometer langen Strecken als Wettkampfeinstieg.

Indes hielt Klubchef Andreas Altmann die Fahne der Männer hoch und katapultierte sich nach seinem Halbmarathon in 1:39:48 Stunden noch von Platz 37 auf 24 in der Gesamtwertung aller Männer. Insgesamt rannte er die 36,1 Kilometer in 2:46:47 Stunden.

Von Alicia Kreth

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