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32:28 - Schuhmann führt TG Rotenburg zum Sieg gegen Schlusslicht Wollrode

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Von: Alicia Kreth

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Rotenburgs Luca Schuhmann (rechts) setzt sich gegen Wollrodes Jan Habenicht durch.
Der Gegner bekommt keinen Zugriff: Rotenburgs Luca Schuhmann (rechts), der in Guxhagen sieben Treffer zum Sieg beisteuerte, setzt sich gegen Wollrodes Jan Habenicht durch. © Alicia Kreth

Eine geschlossene Mannschaftsleistung, zwei sehr gute Torhüter und wenig Schwächen im Abschluss. Die TG Rotenburg gewann am Sonntag ihr Gastspiel in der Kreissporthalle Guxhagen beim TSV Wollrode verdient mit 32:28 (13:12).

Guxhagen – Damit feierte die TG Rotenburg den dritten Saisonsieg in der Handball-Landesliga Nord Gruppe 2. Die Gastgeber dagegen blieben auch im siebten Spiel erfolglos und warten nach ihrem Aufstieg weiter auf den ersten Sieg in der Klasse.

„Der Sieg war absolut verdient“, resümierte Rotenburgs Trainer Robert Nolte nach der Partie und ergänzte: „Es passt im Moment einfach.“ Sein Team war über die komplette Spielzeit die bessere Mannschaft, agierte sehr gut in Unterzahl und ließ den TSV nicht zu seinem Gegenstoßspiel kommen.

Dabei ging Wollrode in einer ausgeglichenen Anfangsphase zunächst in Führung und baute diese in der siebten Minute durch einen Treffer von Kevin Gockell auf 4:2 aus, ehe Luca Schuhmann in der Folge dreimal für die TGR ausglich. Erst zum 4:4 (10.), dann zum 5:5 (10.) und nach einem Siebenmeterversuch der Gastgeber zum 6:6 (15.).

In dieser Phase hielt das Team von Robert Nolte auch in Unterzahl – die Schiedsrichter verteilten Zeitstrafen zuerst gegen Maurice Reyer und wenig später gegen Janik Hagemann – dagegen und belohnte sich in der 23. Minute mit der Führung, als Maurice Reyer zum 8:7 einnetzte. Und die Rotenburger, die wenig später in Überzahl agierten, bauten ihre Führung durch die Treffer von Lukas Günther und Jan-Oliver Holl sogar auf 10:7 (24.) aus.

Auf der Gegenseite waren die Gastgeber erst nach einer Auszeit ihres Trainers Mensur Fitozovic wieder erfolgreich. Thassilo Frohmuth traf nach einem Foul von Maurice Reyer, der seine zweite Zeitstrafe erhalten hatte, per Siebenmeter zum 8:10 (25.).

Bis zum Pausentee entbrannte nun ein heißer Kampf in der Kreissporthalle in Guxhagen, in dem Wollrodes Torjäger Jan Habenicht, den die Rotenburger Deckung gut im Griff hatte, verkürzte und den 12:13-Halbzeitstand markierte.

Nach dem Seitenwechsel erwischten aber die Gäste aus Rotenburg den besseren Start – auch wenn Kevin Gockell zunächst für den TSV zum 13:13 ausglich. Jan-Oliver Holl, Simon Golkowski und Luca Schuhmann brachten die TGR beim 16:13 (34.) wieder mit drei Toren Vorsprung in Führung. Und der Abstand wurde noch größer, als Martin Harbusch per Siebenmeter und Luca Schuhmann, der laut Nolte „ein überragendes Spiel“ machte, auf 20:15 (41.) erhöhten.

Die Fünf-Tore-Führung der Rotenburger war verdient, auch weil die TGR mit Alexander Dick und Drazen Cica die besseren Torhüter in ihren Reihen hatte. „Die beiden haben viele wichtige Bälle aus dem Spiel genommen“, freute sich ihr Trainer. Diese Paraden machten die Tür zum Sieg für die Gäste anschließend immer weiter auf.

Zudem ließen sich die Rotenburger durch die Rote Karte gegen Maurice Reyer, der in der 48. Minute seine dritte Zeitstrafe erhalten hatte, nicht aus dem Konzept bringen.

Im Gegenteil: Die TGR zeigte im Angriff keine Schwächen, netzte weiter konsequent ein und ließ Wollrode so keine Chance mehr, den Abstand zu verkürzen. Die Schwachstellen in der Deckung, die Nolte vor allem im Mittelblock erkannte, machte sein Team durch die Einstellung wieder wett. Am Ende sprang so ein verdienter 32:28-Erfolg für die Gäste heraus.

„Wir hätten noch sehr viel länger spielen können“, sagte Nolte, der ein gutes Spiel seiner Schützlinge sah und die geschlossene Mannschaftsleistung nach der Partie hervorhob. „Die Stimmung ist absolut positiv“, was dem Coach Mut für die kommende Aufgabe gegen den Eschweger TSV am nächsten Wochenende macht. (Alicia Kreth)

Rotenburg: Dick, Cica – Harbusch (3/2), J. Hagemann (2), L. Hagemann (5), N. Fischer, Groth, J. Fischer, Golkowski (5), Reyer (4), Schuhmann (7), Günther (3), Hartung (1), Holl (2).

SR: Friedrich/Ringleb.

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