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SG Haselgrund/Breitenbach ist ein makelloser Meister

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Geschafft! Die SG Haselgrund/Breitenbach ist Meister der Fußball-Kreisliga B 2. Aber ab jetzt nur feiern ist nicht - denn das neue Ziel für den Rest der Saison ist schon ausgegeben. Der neue Titelträger möchte sich ungeschlagen in die A-Liga verabschieden. 

Die Mission Aufsieg ist erfüllt, die SG Haselgrund/Breitenbach ist Meister der Fußball-Kreisliga B 2. Sie wird ab der neuen Saison in der Kreisliga A spielen.

Das wurde am Sonntagabend und in der Nacht zum Montag im Schwarzenhaseler Sporthaus tüchtig gefeiert. Die Letzten gingen, als die Vögel längst wieder munter zwitscherten.

„Einige Spieler haben abends noch ihre Chefs kontaktiert und Schichten getauscht, um am Montag nicht arbeiten zu müssen“, berichtet Spielertrainer Sebastian Nölke, der sich das fröhliche Treiben ganz nüchtern anschauen konnte. Er trinkt nämlich keinen Alkohol.

Mit einer Ausnahme, seinem Junggesellenabschied. „Aber nur aus Jux“, sagt er, „ich kann auch mit Cola oder Fanta Spaß haben.“

Was er bei der Meisterfeier beobachtet hat, das hat ihm gut gefallen. Auch da sei der große Zusammenhalt der SG-Kicker wieder sichtbar geworden. Erste Mannschaft oder zweite, da verschwimmen die Grenzen, sagt der Spielertrainer, der genau das anstrebt.

Die Reserve habe auch ihren Anteil am Titel. Denn ihre Spieler würden eine Konkurrenzsituation garantieren, die alle ein Stück weiterbringe. Und sie würden dafür sorgen, dass genügend Leute ins gemeinsame Training kommen. Nur so könne vernünftig gearbeitet werden. Deshalb hat Sebastian Nölke auch dafür gesorgt, dass gleich 50 Meister-T-Shirts bestellt wurden.

Die Spieler, die schon laut an die Tür der Ersten klopfen, aber zuletzt nicht so zum Zuge kamen, würden jetzt alle eine Chance bekommen, kündigt er an. Doch ganz egal, wer auf dem Platz stehen wird: Locker ausklingen soll die Saison für den neuen Meister nicht. „Jetzt wollen wir versuchen, ungeschlagen zu bleiben“, hat Nölke gleich ein neues Ziel ausgegeben. 19 Siege in 19 Spielen hat es bislang gegeben. 21 Punkte sind noch zu vergeben.

Leicht werden die nicht zu verbuchen sein. Denn jeder würde wohl gern der Erste sein, der die SG Haselgrund in die Knie zwingt oder ihr wenigstens ein Unentschieden abtrotzt. „Die Gegner spielen anders gegen uns als in der Hinrunde“, sagt Sebastian Nölke, „sie sind viel defensiver eingestellt, bauen Bollwerke auf. Da müssen unsere Jungs geduldig spielen, auf eine Lücke warten. Die letzten Spiele von uns waren nicht so überragend wie manche in der Hinrunde.“

Die nächsten Auftritte sollen auch zum Lernen genutzt werden. Clever vorgehen, taktische Vorgaben umsetzen, das steht obenan. Und sich richtig reinhängen, denn: „Zuletzt haben manche nicht mehr als nötig gemacht.“ Vielleicht wird das heute in Heringen ja schon anders aussehen.

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