Fußball-Kreisoberliga

Für SG Heinebach/Osterbach ist der Klassenerhalt das Ziel

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Coach und Neuzugänge: (von links) Heinebachs Trainer Martin Köthe, Michael Nickel, Matthias Peters, Fabio Witzke, Marcel Geipel, Lukas Frank und Sascha Aubel, der die Reserve trainiert.

Heinebach. Der Aufsteiger bleibt bescheiden: „Es kann für uns nur um den Klassenerhalt gehen“, dämpft Martin Köthe, Trainer der SG Heinebach/Osterbach, gleich alle überzogenen Erwartungen, die mit dem Aufstieg der Alheimer in die Fußball-Kreisoberliga verbunden sein könnten.

Allerdings: Köthe ist mit dem Einstieg in die Vorbereitung zufrieden. Wie üblich – und überall – fehlen ihm einige Akteure wegen der Urlaubszeit. Dazu war die vergangene Saison auch durch die Relegationsspiele so lang, dass gerade einmal zwei Wochen Pause geblieben wären. Köthe verlängerte um eine Woche und ließ auch anfangs nur sehr dosiert trainieren.

„Den Klassenerhalt“, so sagt der Übungsleiter, „können wir allein durch leidenschaftliches Spiel stemmen. Weil so lange unklar war, in welcher Liga wir antreten, habe ich den einen oder anderen Neuzugang nicht bekommen, den ich gern gehabt hätte. Die Spieler wollten halt Klarheit, die wir erst ganz spät bieten konnten.“ Fünf sind trotzdem neu bei der SG Heinebach/Osterbach, und auf alle hält der Trainer große Stücke.

Torwart Fabio Witzke, 20 Jahre jung, kennt Köthe noch aus seiner Zeit in der Jugend des FV Melsungen. „Menschlich passt das schon mal toll“, sagt der Trainer. Allerdings muss sich Witzke seine Spielzeit natürlich erst erarbeiten.

Michael Nickel ist erst 18, hat aber in der Offensive der SG Pfaffenbach/Schemmergrund (bei Sontra) schon für Aufsehen gesorgt. „Er zeigt tolle Ansätze und eine tolle Einstellung, gibt immer Vollgas“, sagt Köthe. „Er kann der Knipser sein, den wir vorn brauchen.“

Mittelfeldstratege Marcel Geipel kommt von der SG Nentershausen/Weißenhasel/Solz, hat allerdings ein Jahr pausiert. „Wenn er fit ist, ist er ein Mann für unsere erste Elf“, stellt Köthe klar.

Einen Stammplatz traut er auch Matthias Peters zu. Der Verteidiger stammt aus Süddeutschland, zog aus privaten Gründen nach Heinebach. „Er kann auf mehreren Positionen spielen, auch als Sechser, hat Erfahrung, hat die Vorbereitung komplett durchgezogen“, sagt Köthe.

Das Quintett der Neulinge komplettiert der junge Lukas Frank, der vom TSV Baumbach kam. „Eine absolute Kampfmaschine“, charakterisiert ihn der Trainer. „Er ist topfit, ein Mann fürs Mittelfeld und die Außenbahnen.“ Nun müsse noch an taktischen Dingen gefeilt werden.

Vor Stammtorwart Jan-Niklas Richter steht die Innenverteidigung mit Artur Penner und Stefan Winter (Köthe: „Ein Haufen Erfahrung!“), davor kommt die Mittelfeldachse mit Bastian und Marcel Stöcker sowie dem Verbandsliga-erfahrenen Daniel Frank. Im Angriff bieten sich Dominik Krause („ein Schlitzohr“), Meik Villa („eine echte Granate“, Stefan Dick und Nelson Erbe an.

Wie ernst die SG das Unternehmen Kreisoberliga nimmt, zeigt auch, dass es in Stefan Kellner einen Torwarttrainer gibt, der zweimal wöchentlich mit den vier Keepern der ersten und zweiten Mannschaft arbeitet.

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