neuer Mannschaftsbahnrekord

Sportkegeln: AN Bosserode ist zurück in der 2. Bundesliga

Am Ziel: Die Sportkegeln von AN Bosserode, stehend von links mit Christian Stein, Roy Hertnagel, Tobias Brill, Andreas Sekulla, Arno Köhler; kniend von links David Grünler, Thilo Köhler, René Windolf und Michael Reith. Vorne hat es sich Sigurd Staniczek bequem gemacht. Foto:  nh

Wildeck. 2. Bundesliga, sie sind wieder da! Die Sportkegler von AN Bosserode haben Verfolger Neuhof mit einer Bestmarke abgebügelt.

Hessenliga

AN Bosserode - KSG Neuhof 3:0 (57:21) 5129:4485. Meister, Bundesligarückkehr und schon wieder ein neuer Mannschaftsbahnrekord - gleich drei Gründe für die Bosserö-der, die Nacht zum Tage zu machen.

Es war eine eindrucksvolle Vorstellung auf den eigenen Bahnen gegen völlig überforderte Neuhofer. Mit 5129 Holz wurde der eigene Bahnrekord um noch einmal 18 Holz übertroffen. Bester Spieler einer geschlossen stark spielenden Mannschaft war Michael Reith, der mit hervorragenden 907 Holz im Startblock ein deutliches Zeichen setzte. Aber auch Andreas Sekulla, der vor einigen Wochen mit der Raßdorfer Bahn noch nicht im Reinen schien, konnte mit starken 871 Holz vollauf überzeugen. Tobias Brill untermauerte mit 862 Holz die Bosseröder Anprüche, in die 2. Liga zurückzukehren.

Sigurd Staniczek, mit 826 Holz der „Holzmichel“ des Teams, musste sich aber keinesfalls grämen. Denn auch er blieb sage und schreibe 57 Holz vor dem besten Neuhofer Kegler.

Die Bundesligarückkehr am vorletzten Spieltag sichergestellt - es war ein wahrlich perfektes Wochenende für die Bosseröder. Mit Blick auf die kommende Spielzeit waren sie auch schon aktiv. Vom Verbandsligisten BW Herfa wechselt Justin Ehling nach Bosserode, eines der größten hessischen Kegeltalente.

AN Bosserode: Andreas Sekulla 871 Holz/11 Einzelwertungspunkte (EWP), Michael Reith 907/12, Tobias Brill 862/10, Sigurd Staniczek 826/7, René Windolf 828/8, Thilo Köhler 835/9.

ESV Ronshausen - M 85 Mittelhessen 2:1 (42:36) 4532:4525. Mit einer Energieleistung setzte sich der ESV durch. Der Klassenerhalt ist damit zwar immer noch möglich, jedoch sind die Chancen wirklich nur noch theoretischer Natur. Im Startblock gab es allerdings erstmal einen Rückstand von 44 Holz zu verkraften, obwohl Thomas Schaub mit dem zweitbesten Resultat (782) aufwartete.

Mit dem Rücken zur Wand

Im Mittelblock mussten Armin Apel und Jörg Sekulla sogar weitere 73 Holz abgeben. Der Rückstand wuchs auf 117 Holz. Die Ronshäuser standen mit dem Rücken zur Wand.

Im spannungsgeladenen Schlussblock wendete der ESV aber das Blatt. Lars Merkert mit 779 Holz und vor allem Thorsten Schaub mit dem besen Tagesbestergebnis von 805 Punkten schafften die Wende und sicherten die beiden Siegpunkte mit sieben Holz Vorsprung. Der Zusatzpunkt ging verdient an die Gäste, die zwei Ronshäuser Schwachpunkte nutzten.

ESV Ronshausen: Dirk Fischer 690/1, Thomas Schaub 782/11, Armin Apel 711/2, Jörg Sekulla 765/6, Thorsten Schaub 805/12, Lars Merkert 779/10.

Von Torben Möller

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