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„Die Lust auf ein gutes Spiel“: TG Rotenburg empfängt den Eschweger TSV

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Von: Alicia Kreth

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Die Blicke gehen in Richtung Rückraum: Dort versucht Rotenburgs Maurice Reyer (rechts) mit einem wuchtigen Wurf zum Torerfolg zu kommen. Hünfelds Fabian Sauer (links) will ihn daran hindern.
Die Blicke gehen in Richtung Rückraum: Dort versucht Rotenburgs Maurice Reyer (rechts) mit einem wuchtigen Wurf zum Torerfolg zu kommen. Hünfelds Fabian Sauer (links) will ihn daran hindern. © Alicia Kreth

„Ich erwarte ein knackiges Spiel“, sagt Robert Nolte, der Trainer der Handballer der TG Rotenburg, vor der kommenden Partie gegen den Tabellendritten Eschweger TSV in der Landesliga. Anwurf in der Rotenburger Großsporthalle ist am Samstag um 17.30 Uhr.

Rotenburg – Während die Gastgeber mit dem vierten Rang in der Tabelle liebäugeln, geht es für die Gäste noch um die Qualifikation für die Aufstiegsrunde, die mit dem dritten Platz einhergeht. Dafür werde man wohl mit dem VfL Wanfried bis zum Ende der Hauptrunde kämpfen. „Das ist das entscheidende Spiel, das zeigen wird, in welche Richtung es für uns in dieser Saison noch geht“, sagt Julian Triller, Trainer der Eschweger. Eines der beiden Teams will aber auch die TGR noch hinter sich lassen. „Wir haben noch guten Blickkontakt zum vierten Platz“, sagt Rotenburgs Coach Nolte, der deshalb auch von einer wichtigen Partie gegen Eschwege spricht.

Ein fataler Fehlpfiff führte im Hinspiel wenige Sekunden vor Schluss zur Entscheidung und der 23:24-Niederlage der Rotenburger. „Wir haben ein Riesenspiel gemacht, hätten mindestens einen Punkt verdient gehabt. Diese Niederlage ist schwer zu verdauen, weil wir durch eine Fehlentscheidung um die Früchte unserer Arbeit gebracht wurden“, hatte Nolte im November gesagt.

Was er meinte: Beim Stand von 23:23 pfiffen die Schiedsrichter ein Stürmerfoul und einen technischen Fehler gegen Luca Hagemann. Problem nur: Niemand in der Halle hatte diesen Regelverstoß gesehen, außer dem Schiedsrichtergespann. Die Unparteiischen ahndeten dies mit einer Roten Karte und einem Siebenmeter für den TSV. Hagemann muste runter, Eschwege versenkte aus sieben Metern zum Sieg.

Zuschauer können spannende Partie zwischen der TG Rotenburg und Eschwege erwarten

Auf eine ähnlich spannende Partie können die Zuschauer nun auch morgen hoffen. „Eschwege ist gut drauf, aber wir sind es auch“, betont Nolte, dessen Team das Heimspiel mit Rückenwind durch die guten Leistungen aus den vergangenen Spielen angehen kann. Denn auch mit einem Zwei- oder Drei-Tore-Rückstand können die Rotenburger in dieser Saison umgehen. „Das wirft uns im Moment nicht um“, sagt Nolte. Das sei in diesem Jahr das Besondere, dass sein Team – bei genügend Wechselmöglichkeiten – zum Ende hin immer noch Luft hat.

Doch auch beim Gegner hat sich in Sachen Entwicklung etwas getan. „Es wird eine enge Partie, aber wir sind in auch weiter als damals“, so ETSV-Coach Triller. Vor allem spielerisch sei sein Team immer seltener in alte Muster verfallen, habe statt auf Einzelaktionen viel häufiger geschlossen im Team agiert.

„Eschwege steht zurecht da oben“, weiß Nolte. Der Tabellendritte verfüge über eine „verdammt schnelle Mannschaft, die oft die schnelle Mitte sucht“, warnt der Rotenburger, weiß aber, dass sein Team dem etwas entgegenzusetzen hat. „Wir sind bereit ein gutes Spiel zu machen. Die Lust auf ein gutes Spiel merkt man den Spielern an“, sagt Robert Nolte, der am Samstag nur auf Torwart Alexander Dick verzichten muss. Als Ersatz stünde wohl Moritz Brandau bereit, der sich vor der Saison aus beruflichen Gründen zurückgezogen hatte. (Alicia Kreth)

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