Handball-Landesliga Frauen

Die TG Rotenburg scheitert bei der TSG Dittershausen an ein paar Kleinigkeiten

+
Torjägerinnen unter sich: Anette Lusky (links) gelangen für die TGR zwölf Treffer, ihrer früheren Teamkollegein Anna-Lena Geyer fünf für die TSG.

Dass der Auftritt bei der TSG Ditteshausen für die Landesliga-Handballerinnen der TG Rotenburg am Sonntag kein Zuckerschlecken würde, hatten  diese  erwartet.

Doch obwohl alle 14 Spielerinnen ihr Bestes gegeben hatten, unterlagen sie letztlich knapp 29:30 (12:15). Besonders die spannungsgeladene Schlussviertelstunde hatte es in sich. TGR-Torjägerin Anette Lusky eröffnete diese, indem sie einen Siebenmeter zum 23:22 für ihr Team verwandelte. Lusky legte keine Minute später das 24:22 (47.) nach - es war die erste Zwei-Tore-Führung der Gäste seit dem 3:1 (3.).

Das Spiel schien zu Gunsten der Rotenburgerinnen gekippt zu sein. Doch sie wagten jetzt zuviel in der Abwehr. Sie spekulierten, versuchen den Dittershäuserinnen den Ball wegzuschnappen und kamen mehrfach einen Schritt zu spät. Das rächte sich. Denn nun trat Jana Behrens auf den Plan und schloss zwei Konter erfolgreich ab. Auch die frühere Rotenburgerin Anna-Lena Geyer traf jetzt doppelt. Die Folge: In der 53. Minute lagen die Gastgeberinnen wieder mit einem Tor 28:27 vorne.

Stefanie Deringer und Johanna Drewer glichen zweimal aus, doch Sarah Reis Treffer zum 30:29 sollte der letzte und entscheidende in diesem Spiel bleiben.

TG Rotenburgs Trainer Sebastian Jaschinski nahm 40 Sekunden vor Schluss noch eine Auszeit und besprach mit seinen Schützlingen, wie der letzte Angriff aussehen sollte. Doch sie konnten ihn nicht abschließen.

„Dann war das Ding dahin“, sagte der TGR-Coach kurz nach dem Abpfiff. Er hatte die Niederlage zügig weggesteckt. „Nach so einem Spiel komme ich schnell wieder runter“, stellte er fest und lieferte den Grund dafür gleich mit: „Es war ein richtig gutes Handballspiel. Wir haben uns nichts vorzuwerfen – außer vielleicht, dass wir keinen Punkt mitgenommen haben.“ Er hatte alle Spielerinnen eingesetzt, und keine hatte ihn enttäuscht. „Es waren nur Kleinigkeiten, die dafür gesorgt haben, dass wir leer ausgegangen sind.“

In der ersten Halbzeit war die TGR ab der vierten Minute permanent einem Rückstand hinterhergelaufen. Immer wieder hatten sich die Gäste Chancen gut herausgespielt, doch zu oft waren sie an der herausragenden Torfrau Ina Handschke gescheitert. Handschke leitete zudem mit ihren Paraden manchen Konter ein. Nach dem Wechsel traf die TGR dannbesser. Auch ihre eingewechselte Keperin Laura Weidemann hielt gut, doch es sollte nicht reichen.  twa

TGR: Bähr, Weidemann - Horn (4), N. Rollmann (1), Groth, Drewer (2), Denk (1), Lusky (12/7), Hollstein, Mäusgeier (2), Pippert (1), Niebuhr (2), Deringer (4)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.