Handball-Landesliga Frauen

Titelanwärter TSV Vellmar kommt zur TG Rotenburg

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Entschlossen und mit Zug zum Tor agieren: Das muss die TGR gegen Vellmar tun. Regisseurin Marina Denk weiß, wie’s geht und macht es in dieser Szene vor. 

Was kann die TGR aus ihrer Außenseiterrolle machen? Diese Frage wird am Samstag ab 15.30 Uhr beantwortet, wenn sie den Aufstiegsaspiranten TSV Vellmar empfangen.

VON THOMAS WALGER

Die Gäste aus Vellmar reisen als Tabellenzweiter der Handball-Landesliga der Frauen an. Nur ein Punkt trennt sie von Spitzenreiter SV Germania Fritzlar II. Sie haben aslo morgen in der Rotenburger Großsporthalle nichts zu verschenken. Die Rotenburgerinnen allerdings auch nicht. Sie sind mit 9:13 Punkten Achter, liegen aber noch in Reichweite der hinter ihnen platzierten Teams.

Das Ergebnis des ersten Vergleichs spricht klar für die Vellmarerinnen. Sie gewannen 29:20. Bis kurz nach der Pause konnte das Team von TGR-Trainer Sebastian Jaschinski gut mithalten (14:14, 33.). Dann brach es ein. Eine satte Viertelstunde gelang kein Tor, der TSV setzte sich auf 23:14 ab.

„Wir müssen an die gute erste Halbzeit anknüpfen“, sagt Sebastian Jaschinski, „und die technischen Fehler und Fehlabschlüsse, die uns danach in Vellmar unterlaufen sind, vermeiden.“ 15 torlose Minuten wie damals rächen sich für die TGR nicht nur gegen einen Titelaspiranten, sondern gegen jeden Landesliga-Konkurrenten.

Dass beim 29:20 im September noch die beiden Ukrainerinnen Yulia Makarova und Tetiana Chorniavska das Rotenburger Trikot trugen, die inzwischen nach Ablauf ihres Visums in ihre Heimat zurückgekehrt sind, lässt die Hürde TSV Vellmar noch höher erscheinen, als sie ohnehin schon ist. TSV Vellmars Coach Sebastian Menche, der Marcus Grna beerbt hat, verfügt über die drittbeste Defensive und die drittbeste Offensive der Liga. Große Angriffsflächen bietet der TSV seinen Kontrahenten nicht.

Besonders aufpassen muss die TGR, wenn Leonie Homburg oder die Neuzugänge Selina Schneider und Felicia Geßner am Ball sind. Dieses Trio ist auch im neuen Jahr in Torlaune. Zum 36:16 über Eintracht Baunatal steuerte das Trio 22 Treffer bei.

Allerdings scheint der TSV momentan große Verletzungssorgen zu haben, denn er bat um Verlegung der morgigen Partie. Die TGR habe diesem Wunsch leider nicht entsprechen können, bedauert Sebastian Jaschinski. „Der Spielplan lässt kaum Flexibilität zu. Wir haben kein spielfreies Wochenende mehr.“

Bei der TGR wird Neuzugang Sina Rollmann, die Schwester von Nika Rollmann, debütieren. „Es kommt darauf an, dass wir schnell unseren Rhythmus finden. Fehler bestraft Vellmar gnadenlos“, sagt der TGR-Coach, dem nur Gina Groth fehlen wird.

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