Tischtennis-Verbandsliga

TTC Lüdersdorf gewinnt Derby beim TTV Weiterode

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Starker Auftritt des Youngsters: Lüdersdorfs Bastian Schade gewann in Weiterode seine beiden Einzel.

Der TTV Weiterode hat in der Tischtennis-Verbandsliga eine Überraschung knapp verpasst.

Das Schlusslicht unterlag seinem Gast TTC Lüdersdorf, der als Spitzenreiter angereist war und diese Position verteidigte, mit 6:9. Gut 60 Zuschauer wollten das siebte Duell der Bebraer Stadtrivalen erleben und feuerten ihre Teams lautstark an.

In den Eingangsdoppeln blieben Überraschungen aus. Oeste/ S. Wetterau besiegtenSchubert/B. Schade knapp IN 3:2 Sätzen. Die beiden anderen Weiteröder Doppel zogen aber mit jEweils 1:3 den Kürzeren.

Nachdem Mario Oeste durch sein 3:1 gegen Marvin Schubert zum 2:2 ausgeglichen hatte, begann der Lüdersdorfer Höhenflug. Nikolas Schade beherrschte Niklas Schubert so deutlich wie Tobias Mangold Simon Wetterau. Im spannendsten Spiel des Nachmittags musste Weiterodes Urgestein Bernhard Wetterau nach einer 2:1-Führung seinem früheren Teamkollegen Christian Meise noch den Sieg überlassen. Beide schenkten sich nichts, pushten sich immer wieder lautstark und kämpften um jeden Ball.

Nachdem auch Bastian Schade gegen Alexander Schäfer mit 3:0 triumphiert hatte, gab es wieder ein Fünf-Satz-Match. In diesem hatte Giuseppe Palermo gegen Marco Zobel das bessere Ende für sich. Er erhöhte auf 7:2 für Lüdersdorf.

Das Derby schien gelaufen, doch der TTV steckte nicht auf. Im Duell der ungeschlagenen Spitzenspieler wies Mario Oeste seinen Kontrahenten Nikolas Schade in vier engen Sätzen mit 3:1 in die Schranken. Damit schraubte er seine Einzelbilanz auf 8:0 hoch. Nachdem Niklas Schubert gegen Marvin Schubert 3:1 gewonnen hatte, schöpfte der TTV neue Hoffnung. Diese wurde aber durch den starken Meise mit einem 3:0-Erfolg über Simon Wetterau schnell erstickt.

Bernhard Wetterau rief gegen den gut aufgelegten Mangold sein ganzes Können ab und bezwang ihn mit 3:2. Als sich auch noch Schäfer mit 3:2 gegen Palermo durchsetzte, hatte der Gastgeber auf 6:8 verkürzt. Marco Zobel hätte die Lüdersdorfer ins Schlussdoppel zwingen können, doch er musste sich Youngster Bastian Schade 1:3 beugen. Damit war die 6:9-Heimniederlage besiegelt.

Tags zuvor hatten die Lüdersdorfer schon beim TSV Ihringshausen 9:4 gewonnen, der erstmals in dieser Saison in Bestbesetzung angetreten war. Nach den Doppeln führten die Gäste durch Schade/Meise und Mangold/Palermo 2:1. Jonas Wollenhaupt glich für Ihringshausen aus. Dann zogen die Lüdersdorfer zum 3:6-Halbzeitstand davon: Nikolas Schade, Tobias Mangold, Christian Meise und Nils Rüger gerieten bei ihren Einzelsiegen nicht in Gefahr.

Anschließend setzten sich Schade, Meise und Mangold erneut überlegen durch. Das mittlere Paarkreuz mit Meise und Mangold zeigte eine starke Leistung. Aufhorchen ließ Nikolas Schade, der die Ihringshäuser Nummer eins, Jonas Wollenhaupt, mit 11:3, 11:9 und 11:1 deklassierte.  twa/red

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