Handball-Bezirksoberliga Männer

WHO-Trainer Jörg Fischer gibt ein neues Ziel aus

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Personalnot nervt: WHO-Trainer Jörg Fischer.

Trotz personeller Not wollen die Bezirksoberliga-Handballer der HSG Werra WHO zurück in die Erfolgsspur finden.

VON THOMAS WALGER

In der Obersuhler Großsporthalle empfangen sie am Samstag ab 18 Uhr die TSG Schlitz.

Mit den Leistungsträgern Jan-Uwe Berz, Frantisek Chyba und Marco Malsch hat die WHO zum Saisonauftakt den Aufstiegsanwärter TSV Ost-/Mosheim in Heringen 25:24 bezwungen. Ohne dieses Trio und zudem ohne Florian Strümpf setzte es nun in Ostheim eine 18:27-Niederlage.

Das zeigt: Wenn gleich mehrere starke Spieler fehlen, tut sich auch die WHO trotz allen Kampfgeistes gegen Konkurrenten aus der oberen Tabellenhälfte zwangsläufig schwer. Und in den vergangenen Monaten musste WHO-Trainer Jörg Fischer immer wieder schmerzhafte Ausfälle verkraften. „Wir haben richtig gute Spieler, aber wir sind in dieser Saison in der Breite nicht so gut aufgestellt“, sagt er. Doch an diesem Problem werde gearbeitet.

Jedenfalls beträgt der Rückstand auf Tabellenführer Wollrode mittlerweile neun Punkte, auf den Zweiten Gensungen/Felsberg II sind es sieben. „Damit ist die Option Aufstieg ganz weit weg“, sagt Jörg Fischer.

Deshalb gibt er auch ein neues Ziel aus: „ Wir haben trotz der widrigen Situation den Anspruch, unter den ersten Fünf bleiben. Das ist unter den gegebenen Umständen eine große Herausforderung.“ Sein Motto: „Augen zu und durch.“

Dass sich seine Spieler, wie zuletzt in Ostheim, nicht aufgeben und weiterkämpfen, stimmt den Coach zuversichtlich. Am vergangenen Samstag konnten sie sich dafür nicht belohnen. Das möchten sie gegen die TSG Schlitz nachholen.

Dass dieser Gegner nur Vorletzter ist, sollte die Werrataler nicht in Sicherheit wiegen. Das unterstreicht das jüngste Ergebnis der Schlitzer, die dem TV Hersfeld II beim 22:22 einen Punkt abknöpfen konnten. „Ich hoffe, dass ein oder zwei Spieler, die gegen Ost-/Mosheim nicht dabei waren, am Samstag spielen können“, sagt Jörg Fischer, „aber das steht in den Sternen.“ Verzichten muss er auf jeden Fall auf einen weiteren wichtigen Baustein seines Kaders: Robin Schneider wird privat verhindert sein.

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