Bezirk Fulda: Wirbel bei Fußballern wegen Spielreform-Plänen 

Ronshausen. Eine angedachte Spielreform im hessischen Fußball sorgt bei den waldhessischen Klubs für Verwunderung.

Kreisfußballwart Karl-Heinz Blumhagen (Bebra) informierte kürzlich die Vereine darüber, dass überlegt wird, die Reserven im Bezirk Fulda wieder außer Konkurrenz spielen zu lassen. Das würde eine komplette Neueinteilung der Ligen nach sich ziehen.

Blumhagen sei vom Verbandsfußballwart Jürgen Radek (Ortenberg) angesprochen worden, bereits für die kommende Saison entsprechende Überlegungen anzustellen. Offenbar handele es sich hierbei um einen Vorstoß der Kreise Fulda, Hünfeld-Lauterbach und Schlüchtern.

Der Plan sehe vor, die Reserven bis hinab zur Kreisoberliga in Konkurrenz spielen zu lassen, ab der Kreisliga A dann nicht mehr. „Dies kann man den Vereinen nicht mehr vermitteln. Zudem spielen wir schon seit Jahren kreisübergreifend“, kommentiert Blumhagen diesen Gedanken.

Bereits 1976 wurde im Altkreis Rotenburg ein erster Anlauf unternommen, zweite Mannschaften in Konkurrenz spielen zu lassen. Erst mit Beginn der Saison 1992/93 kam es dann dazu. Diese Variante hat sich mittlerweile fest etabliert. Befürworter des Spielens in Konkurrenz führen an, dass sich dadurch auch den Spielern in Reserven die Perspektive eines Aufstiegs bietet.

Blumhagen hat bei den Vereinen des Kreises Hersfeld-Rotenburg schriftlich nachgefragt, wie sie sich die sportliche Zukunft ihrer Reserven vorstellen. Von einer Ausnahme abgesehen, haben sich alle einmütig fürs Kicken in Konkurrenz ausgesprochen - Kreisfußballwart Blumhagen will dieses Interesse seiner Klubs nun gegenüber seinen Amtskollegen vertreten. (bt)

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