SG Wildecks Coach Sandro Mohr: „Ja, es läuft gut“

Er kann zufrieden sein: SG Wildecks Trainer Sandro Mohr. Foto: Walger

Obersuhl. Bestens gelaunt ist SG Wildecks Trainer Sandro Mohr vor dem Rotenburger Altkreisderby der Fußball-Kreisoberliga auf der Bebraer Biberkampfbahn. Und das hat Gründe.

Nur eins der vergangenen zehn Spielen hat sein Team verloren, dreimal gab es ein Remis. Damit hat es den dritten Rang in der Tabelle der Fußball-Kreisoberliga erobert, den ganze lange und unangefochten der SV Steinbach II innegehabt hatte.

„Ja, es läuft gut“, sagt Sandro Mohr, „und es wäre sogar noch mehr möglich gewesen.“ In der Vorrunde hätte seine Elf einige Punkte in Spielen abgegeben, in denen sie besser gewesen sei als der Gegner. Unter anderem beim 2:2 in Obersuhl gegen die Bebraner, deren Coach da nicht widersprechen mag.

„Ich bin zufrieden mit der Saison“, sagt Sandro Mohr. Sie hat einen Umbruch gebracht. Verdiente Größen wie Meik Dickmann oder Steffen Rimbach seien nur noch sporadisch zum Einsatz gekommen. Die jungen Spieler im Kader hätten die entstandenen Lücken sehr gut geschlossen. Auch Torjäger Christian Winter musste wegen seiner Verletzung - die erste schwere während seiner Karriere - lange ersetzt werden.

Nun ist der 36-Jährige aber wieder dabei. Und hat nicht vor, sich aufs Altenteil zurückzuziehen. Ganz im Gegenteil. „Er macht weiter und will in der nächsten Saison noch einmal richtig Gas geben“, sagt sein darüber höchst erfreuter Trainer. Sandro Mohr schwärmt von den Qualitäten des Stürmers: „Mit welcher Geschwindigkeit er den Ball annimmt und gleich mitnimmt, das ist große Klasse.“ Auf Christian Winter werden die Bebraner besonders achten müssen, auch wenn es ihm an Spielpraxis mangelt.

Einen Punkt würden die Wildecker gerne mitnehmen. „Wir wollen unser Spiel durchsetzen“, sagt ihr Coach. Das heißt: über die schnellen Außen und das kompakte Mittelfeld angreifen. „So sind die Bebraer zu knacken.“ Über seine Abwehr macht sich Sandro Mohr keine Gedanken. „Die ist mittlerweile die drittbeste der Liga“, sagt er. (twa)

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