3:1 - Wolfhagen besiegt Calden/Meimbressen

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Den Ball im Blick: Der Caldener Tom Seidel kommt vor Wolfhagens David Michels (rechts) an den Ball. Dustin Taege beobachtet die Szene.

Mit 3:1 (1:1) setzte sich der FSV Wolfhagen in der Fußball-Gruppenliga gegen die SG Calden/Meimbressen durch und setzte seinen Aufwärtstrend fort.

Das Spiel fand im Weidelsburg-Stadion statt, weil der Sportplatz in Wolfhagen gesperrt war.

Fragen und Antworten zum Kreisderby:

Drei Platzverweise, war das Spiel so unfair?

Es war halt ein typisches Derby - und wenn Calden/Meimbressen gegen Wolfhagen spielt, sind die SG-Spieler immer besonders motiviert, aber nicht unfair. Außerdem rannten die Rot/Weißen auch nicht wie die unschuldigen Lämmer über den Platz. Nur, die Vereinigten stiegen doch in der ersten halben Stunde recht hart ein und waren somit schnell vorbelastet. Zwei Hinausstellungen, Serhat Bingül und Keeper Steven Berndt, waren in der hektischen Schlussphase dabei.

Was war der Wendepunkt?

Die frühe Gelb/Rote Karte für Marcel Schindler, sowieso einer der Leistungsträger in den Reihen der SG, brachte natürlich den FSV einen nicht unerheblichen Vorteil. Denn bis dahin führte Calden/Meimbressen mit 1:0. Nach einem Eckball beförderte Schlussmann Timon Dietrich den Ball ins eigene Tor. Einen Schuss auf das Caldener Tor hatte es bis dahin vom FSV gar nicht gegeben. Strittig war auch, dass ein Tor von Dennis Dittmer wegen Abseits nicht anerkannt wurde, es wäre das 0:2 gewesen.

Wie drehte der FSV die Partie?

Zunächst waren die Wolfhager einfach effizient. Der erste Torschuss war drin. In Überzahl traf Timo Wiegand nach 40 Minuten mit einem Aufsetzer. Kurz nach dem Seitenwechsel hatte der FSV noch mal Glück, ein Kopfball von Serhat Bingül wurde von Dietrich an die Latte gelenkt. Doch danach wurde das Spiel der Gastgeber druckvoller. Genilke (61.), Wiegand (62.), Knatz (70.) und Turan (72.) vergaben gute Einschussmöglichkeiten. Pascal Deiss schaffte dann mit einem flachschuss in die Ecke das umjubelte 2:1 (77.). Wiegand erhöhte dann noch per Foulelfmeter auf 3:1 (87.). Da waren nur noch sieben Feldspieler der Caldener auf dem Platz.

Was bedeutet das Ergebnis?

Die Wolfhager sind deutlich auf dem Weg nach oben, der dritte Sieg in Folge beschert ihnen den zehnten Platz. Für die Vereinigten sieht es wieder düster aus, sie fielen auf den letzten Rang zurück, punktgleich mit Zierenberg. Für den FSV ging eine schwarze Serie von acht sieglosen Spielen gegen Calden/Meimbressen zu Ende.

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