A-Liga-Relegation: Drei Kopfbaltreffer für Wettesingen/B./O. II gegen Hümme

Spiel bei strömendem Regen: Kevin Maischack von Wettesingen/Breuna/Oberlistingen II wird hier von den Hümmern Hakim Koyuncu und Kapitän Henning Trottier gestört. Foto: Rieß

TSV steigt ab, SG-Zweite freut sich über Aufstieg

eberschütz. Der TSV Hümme ist in der Relegation zur Fußball-Kreisliga A gestern Abend mit 1:3 (0:2) am B-Liga-Vizemeister SG Wettesingen/Breuna/Oberlistingen II gescheitert. Die Vereinigten feierten damit den zweiten Aufstieg in Folge.

Kurz vor Spielbeginn setzte der Dauerregen auf dem Eberschützer Sportplatz vor 300 Zuschauern ein. In der Anfangsphase schien es so, als könnten die Hümmer das Spiel kontrollieren, sie hatten auch die erste Torchance durch einen Kopfball von Manuel Hill. Aber direkt im Gegenzug schoss Kevin Maischack nur knapp vorbei.

Die Elf von Trainer Matthias Wiegand fand langsam mehr Zugriff auf die Partie und auf ihre Standardsituationen schien der TSV überhaupt nicht eingestellt zu sein. Denn mit relativ viel Freiraum konnten Niko Rappe (34.) und Jan Gerhold (37.) jeweils auf Flanken von Tom-Philipp Böhme eine 2:0-Führung herausholen. Das lähmte das Spiel der Büscher-Schützlinge erst einmal. Nach einer Stunde rafften sich die Schwarz/Weißen wieder auf, vielleicht hätte der Anschlusstreffer die Wende gebracht, doch den verpasste Manuel Hill nach einer Flanke auf dem glitschigen Boden.

Erstaunlich abgeklärt nach wie vor der B-Liga-Aufsteiger: Nur 120 Sekunden nach der Hümmer Großchance schlug die SG-Reserve erneut per Kopf zu. Diesmal war es wieder Spielführer Jan Gerhold. Hümme versuchte wirklich einiges, spielte auch besser als oft in der vergangenen Saison. Aber vorne ging fast alles schief. Symptomatisch dafür der eingewechselte Torben Donig, er schoss völlig freistehend vor dem Kasten den Breunaer Keeper Sören Lipphardt in die Arme. Das 1:3 von Robert Franke in der Schlussminute war lediglich Ergebniskosmetik.

Feiern durfte hingegen SG-Trainer Matthias Wiegand: „Zunächst war der Gegner spielerisch überlegen, doch nach 20 Minuten haben wir den Faden gefunden und waren ebenbürtig. Dank unserer überragenden kämpferischen Leistung haben wir verdient gewonnen, darauf bin ich stolz“. Die T-Shirts mit der Aufschrift „Durchmarsch ist keine Krankheit“ wurden übergestreift vom Neu-A-Ligisten. (zyh)

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