Hoof/Sand/Wolfhagen verliert beim Schlusslicht Darmstadt

Abstieg kaum noch vermeidbar

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Sechs Tore warf Lea Willer (hier ein Archivbild) in Darmstadt. Zum Sieg für Hoof/Sand/Wolfhagen reichte das aber nicht. 

Darmstadt – Jetzt wird es eng im Abstiegskampf. Mit einer 24:26 (12:13)- Niederlage im Gepäck kehrten die Oberliga-Handballerinnen der HSG Hoof/Sand/Wolfhagen vom Schlusslicht TGB Darmstadt zurück.

„Das ist eine besonders ärgerliche Niederlage“, resümierte Chris Ludwig. Nach Auffassung des HSG-Coaches hatte seine Sieben „brutal viel Pech“.

Damit meint der 36-Jährige die zahlreichen Innenpfostentreffer seines Teams zwischen der 40. und 50. Minute. Elf Würfe seien dabei vom Innenpfosten wieder heraus gesprungen. „So etwas habe ich noch nie gesehen. Das hat mich einfach sprachlos gemacht“, so Ludwig. Zur Sprachlosigkeit sei dann auch Ratlosigkeit gekommen. „Was soll man in solch einer Phase seinem Team sagen?“ Schließlich habe sein Team nicht viel falsch gemacht und das Beste gegeben. Und das von Beginn an.

In den ersten Minuten überraschten die Gäste nämlich die Darmstädter mit ihrem Tempospiel und lagen binnen weniger Minuten 5:1 in Front (6.)

Dann hatte sich der Gastgeber wohl besser auf die Spielweise der HSG eingestellt, zog nach und ging erstmals mit 8:7 in Führung (17.). Bis zum Pausenpfiff entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem mal das eine, mal das andere Team in Führung lag. Entsprechend gingen die Gäste mit einem 12:13 in die Kabinen.

„Zu diesem Zeitpunkt waren wir alle noch guter Hoffnung, noch zumindest einen Punkt mitnehmen zu können“, so der 36-Jährige. Die Pechsträhne ab der 40. Minute verhinderte dieses jedoch. Hinzu kamen dann noch zwei vergebene Strafwürfe sowie eine fragwürdige Entscheidung der Schiedsrichter in der letzten Spielminute.

„Jetzt muss schon ein kleines Wunder geschehen, um die Liga zu halten. Doch auch damit wissen wir umzugehen. Für die nächsten Partien gilt, dass wir befreit aufspielen können“, sagt Ludwig. Was er mit dem Wunder meint, zeigt ein Blick auf die Tabelle. Die Nordhessinnen müssen mindestens sechs Punkte aufholen, um das rettende Ufer zu erreichen. Un das in nur noch fünf Saisonspielen.

HSG : Rodzwiewicz, Weinrich - Willer 6, von Dalwig 3, Happe 3, Neurath 3/2, Hrdina , Kohler 2, Lubach 6, Bittdorf , Frankfurth, Ritter, Haupt 2.

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