Wesertal und SHG Hofgeismar/Grebenstein weiter  in der Spitzengruppe

Ahntatal/Calden unterliegt Zwehren/Kassel

Siebenfacher Torschütze: Daniel Pächer zeigte wieder eine gute Partie, konnte aber die Niederlage von Ahnatal/Calden nicht verhindern. Foto: Hofmesiter

Hofgeismar – In der Handball-Bezirksoberliga geht der Dreikampf zwischen Wesertal (Sieg in Heiligenrode), Korbach (Niederlage in Külte) und der SHG Hofgeismar/Grebenstein (Sieg im Derby gegen Reinhardswald) weiter.

Im unteren ‘Tabellendrittel musste Ahnatal/Calden eine Heimniederlage hinnehmen.

Ahnatal/Calden - Zwehren/Kassel 23:25 (8:14). Weiter nach unter schauen muss die HSG Ahnatal/Calden nach ihrer 23:25-Heimniederlage gegen die HSG Zwehren/Kassel. Nach einer bis zum 4:5 ausgeglichenen Anfangsphase blieben die erneut ersatzgeschwächten Gastgeber zwölf Minuten ohne eigenen Treffer und gerieten mit 4:11 ins Hintertreffen.

Vorne taten die Gastgeber gegen die kompakte Gästeabwehr schwer oder scheiterten am guten Gästetorhüter, der mit weiten Abwürfen Tempogegenstöße einleitete. Bis zur Pause konnte der Elfte zumindest auf sechs Tore verkürzen.

Auch nach der Pause hatten die Zwehrener das Spiel zunächst unter Kontrolle. Sie leisteten sich danach aber technische Fehler und warfen unvorbereitet aufs Tor. So kämpften sich die Gastgeber wieder ins Spiel zurück. Daniel Pächer, Daniel Endtricht und Dominik Bier verkürzten auf 21:23. Nach dem 21:24 schafften Maik Sostmann und Pächer in der Schlussminute den 23:24-Anschlusstreffer. Mit einer offenen Manndeckung versuchte Ahnatal/Calden noch den Ausgleich zu erzielen, kassierte aber sechs Sekunden vor dem Ende das 23:25.

Ahnatal/Calden:Schmidt, Geislers - Pächer (7/2), Endtricht (5/1), Most (3/1), Kolodziej, K. Sommerlade (1), Schareina, Bier (5), L. Sommerlade, Sostmann (2). Bester Schütze Zwehren/Kassel:Wolk (10/4).

Heiligenrode - Wesertal 24:34 (15:16).Am Ende stand ein klarer 34:24-Sieg des Spitzenreiters HSG Wesertal beim Schlusslicht TSV Heiligenrode, der aber darüber hinwegtäuscht, dass es über drei Viertel der Partie ein offenes Spiel war.

Die ersten zehn Minuten verliefen auf beiden Seiten ohne jegliche Abwehrarbeit. Jeder Angriff war auf beiden Seiten ein Tor. Mitte der ersten Halbzeit konnte sich die HSG auf 11:7 absetzen. Eine weiterhin inkonsequente Abwehrarbeit und Unkonzentriertheiten beim Torabschluss ließen die Gastgeber zur Pause bis auf ein Tor herankommen.

Auch in der zweiten Halbzeit wurde es nicht besser und das Spiel plätscherte so dahin. Dadurch blieb der TSV mit dem Ex-Wesertaler Tim Giese, der sieben Tore erzielte, bis zum 21:22 im Spiel.

Erst nach einer Umstellung auf eine offensivere Deckung lief es bei Wesertal besser. Heiligenrode hatte damit seine Probleme, Ballverluste waren die Folge und führten zu Tempogegenstößen. Im Rückraum traf Julian Brunst nun fast nach Belieben. So zog die HSG über 26:21 bis auf 34:24 davon.

Wesertal:Meier, Lorenz - Ma. Herbold (1), T. Herbold (3), Müller (1), Kaufmann (2), Schräder (5), Ja. Brunst (1), Freybott (5), Ju. Brunst (9), J. Wellhausen, Simon (2), Dworog (5/4).

SHG Hofgeismar/Grebenstein - HSG Reinhardswald 33:26 (16:12). Die SHG Hofgeismar/Grebenstein hat das Nachbarschaftsderby gegen die HSG Reinhardswald in der voll besetzten Hofgeismarer Kreissporthalle mit 33:26 für sich entschieden. Nach dem Spiel sprach SHG-Trainer Hazim Prezic von einer Steigerung seiner Mannschaft: „Das war eine gute Mannschaftsleistung gegen eine gute Reinhardswälder Mannschaft, wobei noch einige Hänger dabei waren. Hinten hatten wir Probleme mit Rückraumspieler Niklas Konze, den wir nicht in den Griff bekamen.“

Dagegen haderte Reinhardswalds Spielmacher Henning Albrecht mit der Fehlerquote seiner Mannschaft: „Das waren zu viele technische Fehler, die ein knapperes Ergebnis verhinderten.“ Die Gastgeber legten gleich eine 4:2-Führung vor, die der Tabellenfünfte ausgleichen konnte. Danach konnte die SHG bis auf fünf Tore davonziehen. Als Dominik Heib nach einem Foul an Philipp Schröer Rot sah, verpasste es die SHG, noch weiter wegzuziehen. So konnte HSG-Torhüter Christian Twele den Siebenmeter halten und Henning Albrecht per Siebenmeter auf 11:14 verkürzen.

Die Anfangsphase der zweiten Halbzeit verlief noch ausgeglichen, ehe sich die Gastgeber vorentscheidend bis auf 28:19 absetzten. Gerade Simon Adam machte mit seiner Schnelligkeit oft den Unterschied.

Hofgeismar/Grebenstein: S. Schröer, Brand - Gemmecker, J. Schwarz (2), Schilke (4), L. Lielischkies, Köster (2), P. Schröer, Kramski (3/3), Kurban (2), Erger (1), Gerhold (4), Adam (11), Georges (4/1).

Reinhardswald: Kaufmann, Twele - Dettmar (2), Niemeier (5), Maier, H. Albrecht (6/4), Man. Simon, F. Albrecht (5), Lange, Reuse, Konze (8), Kwiatkowski, Schwenke, Heib.  zmw

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