GRUPPENLIGA Wolfhagen erwartet VfL Kassel, Zierenberg Nachbarn Calden

Als Favorit ins Mittwochsspiel

Wollen die Punkte: Sowohl Zierenberg, links Ante Grgic, als auch Wolfhagen, Julius Knatz,haben Heimrecht.
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Wollen die Punkte: Sowohl Zierenberg, links Ante Grgic, als auch Wolfhagen, Julius Knatz,haben Heimrecht.

Die beiden heimischen Fußball-Gruppenligisten FSV Wolfhagen und TSV Zierenberg haben heute Heimrecht.

Wolfhagen/Zierenberg –Sowohl Zierenberg als auch Wolfhagen sind heute in der Favoritenrolle.

TSV Zierenberg

Keine zehn Kilometer trennen Zierenberg und Calden. Und auch die Mannschaften des TSV Zierenberg und der SG Calden/Meimbressen trennt gerade mal ein Punkt. Heute um 17.30 Uhr treffen sie in Zierenberg aufeinander. Beide Mannschaften sind Nutznießer der Nicht-Abstiegsreglung der vergangenen Corona-Saison, beide stehen unter dem Druck, gewinnen zu müssen, um in dieser Saison nicht früh im Tabellenkeller stecken zu bleiben.

Doch damit enden auch die Gemeinsamkeiten. Die Zierenberger konnten bisher durchaus überzeugen - zum Auftakt mit einem 3:0 gegen den VfL Kassel, vor allem aber mit dem 1:1 gegen den hoch gehandelten Tuspo Grebenstein. Calden/M. hingegen verließ nach dem 3:0-Auftaktsieg gegen den schwachen BC Sport zweimal als Verlierer den Platz. Zuletzt kam die SG zu Hause gegen Kaufungen mit 0:5 bös unter die Räder. Die Zierenberger enttäuschten hingegen vergangenen Sonntag beim 0:2 beim Titelmitfavoriten Kleinalmerode keineswegs. TSV-Trainer Daniel Schmidt: „Wenn wir kämpferisch an diese Leistung anknüpfen und unsere Spitzen ihre Chancen konsequent verwerten, dann sollten wir das Ding eigentlich nach Hause schaukeln.“

Der TSV-Coach, der alle Mann an Bord hat, also auch wieder auf die beiden Torjäger Ante Grgic und Fabio Ohms setzen kann, weiß aber auch, dass es ein ganz anders Spiel wie in Kleinalmerode werden wird. „Die Gäste werden alles versuchen, uns in die Suppe zu spucken. Ich erwarte deshalb einen intensiven Schlagabtausch. So einfach wie in der vergangenen Saison als wir 4:1 gewannen, wird es diesmal sicherlich nicht.“

FSV Wolfhagen

Weiter geht es mit der Heimspielserie des FSV Rot-Weiß Wolfhagen. Allerdings findet das Spiel gegen den VfL Kassel nicht an der Liemecke, sondern um 18.30 Uhr auf dem Sportplatz in Bründersen statt. Dort ist aus organisatorischen Gründen die maximale Zahl an Besuchern auf 80 begrenzt.

Auch mit einer geringeren Zuschauerkulisse wollen die Wolfhager an die Leistungen der ersten drei Spiele anknüpfen. Diese Ergebnisse sprechen für einen weiteren Erfolg des FSV, zumal der VfL nach dem verheißungsvollen 3:3-Auftaktunentschieden bei Hessen Kassel II mit 0:3 in Zierenberg und zu Hause mit 1:2 gegen Heiligenrode verlor.

FSV-Trainer Valentin Plavcic will sich von diesen Ergebnissen aber nicht blenden lassen: „Für mich hat der VfL mehr Qualität, als es die bisherigen Ergebnisse sagen. Das ist eine junge Mannschaft mit schnellen Angriffsspitzen.“ Natürlich ist er mit den bisherigen Spielen seiner Elf zufrieden und will die Konzentration hochhalten: „Es macht viel Spaß und gerade für meine jungen Spieler ist jeder Sieg eine weitere Motivation.“

Neben dem weiterhin verletzten Innenverteidiger Robert Garwardt wird mit Mittelfeldspieler Nino Wagener nach seiner Roten Karte gegen Wolfsanger ein weiterer zentraler Spieler ausfallen. Außerdem ist Angreifer Timo Wiegand angeschlagen. Für Plavcic ist es jedoch kein Grund zur Klage: „Das ist normal, dass bei den vielen Spielen nicht immer alle Spieler zur Verfügung stehen. Wir haben 22 Spieler im Kader, die alle Qualität haben.“

(Michael Wepler, Reinhard Michl)

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