Landesliga-Handballerinnen der HSG fahren ersatzgeschwächt zur TSG Dittershausen

Auch für Wesertal-Frauen endet die Winterpause

Einsatz fraglich: Katharina Kranz ist gesundheitlich angeschlagen. Ob sie am Sonntag spielen kann, ist noch offen. Foto: Löschner

Wesertal – Mit einer Woche Verzögerung geht der Frauenhandball-Landesligist HSG Wesertal in sein erstes Rückrundenspiel am Sonntag (17.30 Uhr) bei der TSG Dittershausen.

Beim Tabellenneunten will die HSG mit einem Sieg wieder eine erfolgreiche Rückrunde einleiten. Die Hinrunde verlief bei sechs Minuspunkten und Rang vier schon recht erfolgreich, wurde aber durch die überraschende 20:23-Niederlage im letzten Spiel beim Schlusslicht FT Fulda getrübt.

Bei jener Fuldaer Mannschaft gewann Dittershausen den Rückrundenauftakt mit 31:26. Damit vergrößerte die TSG den Abstand auf die letzten drei Mannschaften, wäre aber bei zwei Absteigern aus der Oberliga arg gefährdet. So müssen sich die Wesertalerinnen auf einen Gegner einstellen, der gerade in eigener Halle um jeden Ball kämpfen wird.

Trotz des sicheren 28:20-Hinspielsieges geht die HSG daher gewarnt in diese Partie. „Wir werden dort gleich alles abrufen müssen. Die Erinnerungen an die letzte Niederlage in Fulda sollten uns helfen, mit dem richtigen Biss in die Partie zu gehen“, erwartet Wesertals Trainer Jürgen Herbold einen harten Kampf.

Leider verlief die Vorbereitung in der spielfreien Zeit für die HSG nicht optimal, weil die Trainingsbeteiligung krankheits- und urlaubsbedingt häufig gering war. Daher fand auch kein Testspiel statt.

In Dittershausen wird wohl Kreisläuferin Ida Riedel ausfallen. Auch Katharina Kranz und Angela Keßeler sind angeschlagen, doch sind ihre Chancen größer, am Sonntag einsatzfähig zu sein. Das sind nicht gerade ideale Voraussetzungen, so dass sich die HSG in die Partie hineinkämpfen muss. Aus den Erfahrungen aus dem Hinspiel will Herbold mit einer 6:0-Abwehr spielen und setzt vorne auf ein Tempospiel: „Wir müssen das Tempo hochhalten, mit mehr Überzeugung die Angriffe spielen und unsere technischen Fehler reduzieren.“   

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