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Auf dem Boden der Tatsachen

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Von: Raphael Wieloch, Joachim Hofmeister

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Niedergeschlagenheit nach dem Abpfiff: Hombressen/Udenhausens Kapitän Lucas Hecker liegt nach dem 1:3 gegen Sandershausen enttäuscht auf dem Spielfeld. Der Klassenerhalt wird immer unwahrscheinlicher.
Niedergeschlagenheit nach dem Abpfiff: Hombressen/Udenhausens Kapitän Lucas Hecker liegt nach dem 1:3 gegen Sandershausen enttäuscht auf dem Spielfeld. Der Klassenerhalt wird immer unwahrscheinlicher. © Raphael Wieloch

Hofgeismar/Wolfhagen – Turbulente Tage im heimischen Fußball. Wir blicken auf das Wochenende zurück.

Große Abstiegssorgen

Streng genommen ist es keine Auffälligkeit mehr, dass Verbandsligist SG Hombressen/Udenhausen einen Rückschlag verkraften muss. Das geht seit Wochen und Monaten so. Aber nach der 1:3-Niederlage am Sonntag gegen Sandershausen wird der Abstieg immer wahrscheinlicher. Elf Punkte Rückstand auf die Nicht-Abstiegsplätze bei noch sechs verbleibenden Spielen sind eine große Hypothek. Was nach dem Schlusspfiff herrschte, war keine Ernüchterung mehr. Es war eher ein Realisieren der Situation. Und die erscheint hoffnungslos. Auch wenn rein rechnerisch noch nichts entschieden ist.

Große Freude

Kontrastreicher geht’s kaum: Während die Spielgemeinschaft also fast schon für die Gruppenliga planen kann, hat der FSV Dörnberg durch einen 5:0-Sieg in Thalau ein weiteres Jahr Verbandsliga gebucht. Matthias Weises Mission ist erfüllt. Der derzeitige Trainer der Dörnberger verlässt den Verein zum Saisonende und hinterlässt nicht nur eine intakte Mannschaft. Auch die Fußstapfen, in die ab der kommenden Spielzeit das Trainerduo Tobias Hake und Robert Franke treten werden, sind eine große Hinterlassenschaft.

Großes Licht

Den Verantwortlichen von Kreisoberligist TSV Deisel ging kürzlich ein (neues) Licht auf – und zwar ein ziemlich großes. Der Verein entschied sich, in Sachen Flutlichtanlage umzurüsten. Alte Scheinwerfer raus, neue LED-Lampen rein. Durch die Maßnahme spart der TSV fast 80 Prozent an Stromkosten. Zudem dürfte bei diesem hellen Licht künftig nicht mehr die Ausrede gelten, dass man den Gegenspieler nicht gesehen hat.

Große Kuriosität

Zwei Elfmeter innerhalb einer Minute, wie geht das denn? Geschehen in der Partie der beiden Gruppenligisten TSV Zierenberg gegen den TSV Heiligenrode. Es lief die 76. Spielminute als Heiligenrodes Niklas Federbusch bei Eindringen in des Gegners Strafraum regelwidrig von den Beinen geholt wurde, der Schiedsrichter entschied auf Strafstoß. Christian Rümenap lief an und setzte den Ball an den Innenpfosten, von dort sprang das Leder wieder heraus ins Spielfeld. Ein Heiligenröder brachte den Ball wieder vors Tor, aus dem Torhüter Patrick Dürrbaum herausstürzte und den eingewechselten Oldie Dennis Joedecke quasi Niederstreckte. Der Schiedsrichter entschied erneut auf Strafstoß. Nach einigem Hin und Her nahm sich der Gefoulte selbst den Ball und erzielte die 4:3-Führung für die Niestetaler. Am Ende einer spannenden Partie setzte sich Heiligenrode um Trainer Marco Burghardt mit 5:3 durch.

Große Überraschung

Sechs Spieltage vor Saisonende in der Kreisliga A sorgt die SG Weser/Diemel für Schlagzeilen. Trainer Andreas Niescery hat den Spitzenreiter verlassen. Auf Anfrage unserer Zeitung habe es am vergangenen Mittwoch ein Gespräch zwischen Vorstand und Trainer gegeben, indem Niescery mitgeteilt wurde, dass die Zusammenarbeit mit Ablauf der Saison 21/22 enden und – unabhängig von der Spielklasse – Janosch Baruschka die Mannschaft übernehmen werde. Niescery entschloss sich daraufhin, sein Traineramt mit sofortiger Wirkung niederzulegen.

Große Schwächen

Der SSV Sand läuft in der Verbandsliga weiter seiner Form hinterher. Die Mannschaft von Trainer Mario Deppe lieferte im Heimspiel gegen die SG Barockstadt II eine erschreckend schwache Leistung ab und kassierte eine 1:2-Niederlage. Die Gastgeber konnten sich kaum Torchancen erspielen. Und die wenigen haben sie vergeigt. Mitte der ersten Halbzeit kam Antonio Bravo-Sanchez völlig frei zum Schuss, der Ball aber ging am Kasten des Gegners vorbei. (Raphael Wieloch und Joachim Hofmeister)

Nicht mehr Trainer bei Weser/Diemel: Andreas Niescery sollte bis zum Saisonende bleiben, legte sein Amt beim Spitzenreiter jedoch vorzeitig nieder.
Nicht mehr Trainer bei Weser/Diemel: Andreas Niescery sollte bis zum Saisonende bleiben, legte sein Amt beim Spitzenreiter jedoch vorzeitig nieder. © Joachim Hofmeister

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