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Auf dem Weg zu Funino

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Von: Tanja Temme

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Gut ausgestattet für Funino: Kreisjugendwart Thomas Holpert (links) übergab der F-Jugend des FSV Wolfhagen vier Minitore. Die Trainer Dirk Scharrer (hinten) und Levin Salzmann (rechts) freuten sich über die hochwertigen Tore aus Aluminium.
Gut ausgestattet für Funino: Kreisjugendwart Thomas Holpert (links) übergab der F-Jugend des FSV Wolfhagen vier Minitore. Die Trainer Dirk Scharrer (hinten) und Levin Salzmann (rechts) freuten sich über die hochwertigen Tore aus Aluminium. © Tanja Temme

Wolfhagen – Kleine Tore, kleine Teams und kleine Spielfelder: Von 2024 an ist Funino auf deutschen Sportplätzen angesagt, ein Kinderfußballformat für das Vereine eine entsprechende Ausstattung benötigen. Deshalb stattete der Fußballkreis Hofgeismar/Wolfhagen 16 seiner Vereine nun mit Minitoren aus. Bei einem Spaßturnier am vergangenen Samstag im Liemecke Stadion in Wolfhagen wurden diese erstmals bei Spielen eingesetzt und am Ende an die zuständigen Trainer übergeben.

„Bisher mussten wir auf 20 kleine Plastiktore zurückgreifen, die wir vom Hessischen Fußballverband bekommen hatten“, erklärte Kreisjugendwart Thomas Holpert. Da diese qualitativ zu wünschen übrig ließen und nicht mal für die Hälfte aller Vereine reichten, musste etwas geschehen. Konkret: Es mussten Sponsoren gefunden werden, um Bambinis und F-Jugendspieler mit entsprechenden Toren auszustatten.

Ganze 7000 Euro stellte die Raiffeisenbank Hessen-Nord, 4000 Euro die Kasseler Sparkasse und 1000 Euro die Raiffeisenbank Baunatal zur Verfügung. Von den 12 000 Euro Spendengeldern wurden 64 Tore für die jungen Spieler des Fußballkreises angeschafft. „Bei uns kommen die Tore nur bei den Bambinis und der F-Jugend zum Einsatz – bei der E-Jugend lassen wir alles beim Alten“, so Holpert und fügte an, dass er bei den E-Junioren höchstens zu einer Mischform bereit wäre, Funino nur in Ausnahmefällen gespielt würde. Grund dafür ist, dass Holpert Bedenken hat, dass die Kinder sonst Probleme hätten, sich an das „echte Spiel“ mit zwei Toren und wesentlich mehr Spielern zu gewöhnen.

Viele Ballkontakte, möglichst viele Erfolgserlebnisse durch Torschüsse und kein Wettbewerb, all das soll den Fußballeinsteigern per Funino Lust auf den Sport machen. Da bei dieser neuen Form stets nur drei Spieler pro Team auf dem Feld stehen dürfen, die jeweils zwei Tore verteidigen oder bestürmen, waren viele Wechsel angesagt. Immer wieder konnte man die Trainer hören, wie sie Kicker vom Feld holten und andere ins Spiel schickten.

Zehn Mannschaften aus dem Kreis Hofgeismar/Wolfhagen beteiligten sich an dem Turnier, bei dem es offiziell zwar keinen Sieger gab, die Jungs der JSG Warmetal sich aber schon sicher waren, dass sie „gewonnen hätten“. Während der Veranstaltung verkauften Eltern belegte Brötchen, Kuchen und Getränke. Die Einnahmen davon sollen Ukraine-Flüchtlingen zugutekommen. (Tanja Temme)

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