SG-Gegner Lehnerz II ist gut in Form

Auf Hombressen/Udenhausen  wartet dicker Brocken

Fehlt in Fulda: Lucas Hecker hat sich verletzt und wird am Samstag nicht spielen können. Foto: Rieß

Hombressen/Udenhausen – Fußball-Verbandsliga-Aufsteiger SG Hombressen/Udenhausen spielt an diesem Wochenende wieder am Samstag. Es geht zur SG Barockstadt-Lehnerz II, die Partie in der Fuldaer Johannisau wird um 17 Uhr angepfiffen, nach dem Hessenligaspiel der ersten Mannschaft.

Das ist wieder ein Brocken für die Vereinigten, der Gegner dürfte leistungsmäßig mit Vellmar vergleichbar sein, auch weil er punktgleich mit dem letzten SG-Gegner ist, also fünf Zähler vor den Reinhardswaldvereinigten.

Besonders für die Fuldaer sprechen die vergangenen Spiele, nur eine Niederlage in den letzten fünf Partien und somit unter den besten drei Teams der Liga im aktuellen Formbarometer. Das ist eine Mannschaft, die durch einen ausgeglichenen Kader besticht. „Dort gibt es keinen herausragenden Torjäger, der Erfolg ist auf viele Schultern verteilt“, weiß SG-Trainer Marco Siemers über den Tabellenzehnten.

Aber Barockstadt II hat daheim auch schon zweimal verloren, da ist also was zu machen. Irgendwann sollte es ja für die Reinhardswald-Elf auch mit dem ersten Dreier in der Fremde klappen. Doch die personelle Situation macht Siemers auch ein wenig skeptisch. Nachdem sich Lucas Hecker wieder verletzt hat und ausfallen wird, muss er ja auch weiterhin auf Steffen Lüdicke und die beiden Urlauber Nico Siebert und Marvin Schmidt verzichten. Siebert fehlt vor allem als Vorbereiter. Mit sieben Torvorlagen gehört der Ex-Immenhäuser zu den Besten in der Verbandsliga.

Mit zu den besten, und zwar bei den Torjägern, zählt Dominik Lohne. Elfmal traf er bisher. Das bedeutet Platz drei in der Torschützenliste der Verbandsliga. Aber auch andere Spieler der SG hätten gegen Vellmar ihre Trefferquote erhöhen können. Dass dies nicht geschah, kritisiert der SG-Coach etwas. „Ich weiß auch nicht, warum die anderen so viele Chancen für ein Tor brauchen“, macht sich Siemers Gedanken und will nicht, dass seine Mannschaft zu leicht ausrechenbar wird.

In Fulda hofft der Trainer, dass sein Team sich nicht so den Schneid abkaufen lässt, wie letzte Woche vom OSC. „Wir müssen von Anfang an in den Zweikämpfen mehr dagegenhalten“, fordert Siemers insgesamt Stabilität. Dass er defensiv beginnen wird, kann ihm niemand für übel nehmen. Ein Punkt ist besser als keiner gegen einen Gegner, der seine spielerische Qualität hat.  zyh

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.