Auffälligkeiten

Kurze Stille und Geschwister Braun

Auf dem Foto sind mehrere Fußballer zu sehen.
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Ein kurzer Moment der Stille: Die Spieler des Tuspo Grebenstein standen am Samstag vor dem Ligaspiel Arm in Arm im Mittelkreis, um Walter „Anchi“ Hofer zu gedenken.

Im Fußballkreis Hofgeismar-Wolfhagen strauchelten die Schauenburger Teams am Distelberg in Balhorn. Die Dörnberger freuten sich über den höchsten Saisonsieg.

Hofgeismar/Wolfhagen – KSV II in Lauerstellung: Im oberen Tabellendrittel der Gruppenliga Kassel 2 geht es eng zu. Sehr eng sogar. Den Ersten und den Fünften trennen nach elf Spieltagen gerade einmal drei Punkte. Wolfhagen festigte seine Spitzenposition mit einem 4:0-Erfolg über Rothwesten, spürt aber den KSV Hessen Kassel II dicht im Nacken. Die Löwen feierten mit dem 4:0 gegen Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach den fünften Sieg in Folge und untermauerten damit ihre Aufstiegsambitionen. Der Tuspo Grebenstein als Dritter zeigte sich am Samstag hinten endlich wieder sattelfest und spielte zum zweiten Mal zu Null. Eine schlechtere Defensive haben nur Vollmarshausen und Vellmar II. Reinhardshagen verpasste den Sprung auf Rang zwei, zeigte aber im Spiel gegen den VfL Kassel einmal mehr Moral. Die SG machte aus einem 1:3-Rückstand noch ein 3:3 und freut sich nun auf das Derby gegen den TSV Zierenberg, der wie Calden/Meimbressen (0:2 in Grebenstein) dem Tabellenmittelfeld angehört. Sorgen um den Klassenerhalt müssen sich die heimischen Vereine also nicht machen. Im Gegenteil. Das hätte vor der Saison wohl niemand vermutet.

Höchster Saisonsieg: Auch der FSV Dörnberg befindet sich auf einem guten Weg. Gelang den Habichtswaldern in den ersten sechs Partien nur ein Sieg, unterlagen sie in den folgenden sieben nur ein Mal. Die Mannschaft von Trainer Matthias Weise feierte mit dem 5:2 bei Türkgücü Kassel ihren höchsten Saisonsieg und steht nun mit 17 Punkten auf dem achten Platz.

Bruder und Schwester: Sie standen am Sonntag beim Spiel der Caldener Fußballerinnen gegen Sand II gemeinsam auf dem Kaiserplatz. Sharon und Maurice Braun. Zum Einsatz kam aber nur der Bruder. Maurice fungierte in der Regionalliga-Partie als Linienrichter. Schwester Sharon durfte wegen einer Verletzung noch nicht ran. Gefreut haben dürften sich wohl beide. Und zwar über den 4:2-Sieg des TSV Jahn.

Strenger Blick: Linienrichter Maurice Braun.

Schweigeminute: Die gab es in Grebenstein auf dem Sportplatz. Das Team von Maximilian Schäfer stand vor dem Anpfiff Arm in Arm im Mittelkreis, um dem kürzlich verstorbenen früheren Tuspo-Spieler Walter „Anchi“ Hofer zu gedenken.

Kein gutes Omen: Dieser Distelberg in Balhorn ist kein gutes Pflaster für die SG Schauenburg. Da trotzten die Balhorner doch am Sonntag beiden Mannschaften der Lila-Weißen Tiger Punkte ab – wichtige Punkte für deren Aufstiegsambitionen in der Kreisoberliga sowie in der Kreisliga A. Im Vorspiel gewann Balhorn II gegen SG II mit 5:4. In der Partie danach erkämpfte sich die erste Mannschaft beim 2:2 einen Punkt gegen die Scott-Elf. Diese Auswärtsfahrt nach Balhorn haben sich die Schauenburger sicher ganz anders vorgestellt. (Joachim Hofmeister und Cora Zinn)

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