Auffälligkeiten

Torlose Ersener, Wunderheilung und Ronaldo – Auffälligkeiten vom vierten Spieltag

Auf dem Foto sind mehrere Fußballer zu sehen.
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Wunderheilung: Jacob Dittmer (rechts) von der SG Hombressen/Udenhausenam konnte nun doch spielen.

Am vierten Spieltag im Fußballkreis Hofgeismar-Wolfhagen gab es erneut so einige Auffälligkeiten auf und rund um die Plätze. Hier ist eine Zusammenfassung:

Null Tore: Der Ball will einfach nicht über die Torlinie. Ersens Kreisoberliga-Fußballer sind seit 360 Minuten ohne Torerfolg. Seit vier Spieltagen steht die Null auf der falschen Seite. Die Mannschaft aus dem Liebenauer Ortsteil um Trainer Kai Lipphardt ist die einzigen im hiesigen Kreis, die überhaupt noch nicht getroffen hat. In der nächsten Partie will der TSV seine Negativserie stoppen. Vielleicht reicht Ersen am Sonntag gegen Deisel schon ein Treffer, um zu den ersten drei Punkten zu kommen und den Anschluss zum rettenden Ufer herzustellen.

Auffälligkeiten im Fußballkreis Hofgeismar-Wolfhagen: Von Wunderheilungen bis hin zu Ronaldo

Wunderheilung: Soll es ja geben. Am vergangenen Mittwoch im Spiel gegen Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach hat sich Jacob Dittmer von der SG Hombressen/Udenhausen am Fuß verletzt. Sein Einsatz am Samstag gegen die FSG Gudensberg stand somit auf der Kippe. Doch wieder einmal war auf die Physio-Abteilung beim Verbandsligisten Verlass. Der Stürmer lief mit Tape auf, alles hielt – sogar die volle Spielzeit konnte er mitwirken. Beinah hätte er sogar ein Tor erzielt. Aber naja, man kann ja nicht alles haben. Eine Wunderheilung muss erst mal reichen.

Ronaldo: Ja, Sie lesen richtig. Da stand doch ein Ronaldo auf dem Feld in Dörnberg. Ronaldo Zenuni um genau zu sein. Der Offensivspieler des Verbandsligisten Barockstadt Fulda-Lehnerz II wirbelte die Dörnberger mächtig durcheinander. Ein Ronaldo eben. Er war an dem 2:0-Erfolg natürlich maßgeblich beteiligt. Das erste Tor durch Arnis Mulaj bereitete er vor. Den zweiten Treffer erzielte er selbst. Die Dörnberger behalten ihn daher bestimmt nicht nur wegen seines Namens in Erinnerung.

In Reinhardshagen wird man vom Stadionsprecher begrüßt – und Parkplätze in Dörnberg sind belegt

Begrüßung: Die Zuschauer bei einem Heimspiel des Gruppenligisten SG Reinhardshagen müssen ja schließlich wissen, mit wem sie es zu tun haben: Auf dem Sportplatz in Veckerhagen werden nämlich die Pressevertreter persönlich begrüßt. Durch das Mikrofon lautstark durchgesagt. Da zuckt so mancher Redakteur erst einmal zusammen, wenn er plötzlich und unerwartet seinen Namen hört.

Parken direkt am Bergstadion war am Sonntag für Pressemitarbeiter nicht möglich.

Presseparkplatz: Die Zeit für einen Pressefotografen ist auf den Sportpätzen der Region oft knapp bemessen. Viele interessante Begegnungen finden gleichzeitig an unterschiedlichen Orten statt. Wie schön, wenn dann der Zugang zur Sportstätte kurz und effizient ist. Da dies beim Dörnberger Bergstadion mit seinem langen Anstieg nicht der Fall ist, hat man seitens des Vereins mitgedacht und einen Presseparkplatz direkt am Eingang eingerichtet. Diesen weiß man nach dem vergangenen Spieltag doppelt zu schätzen. da er bereits anderweitig belegt und die Strecke mit Fotoausrüstung und zeitlichem Stress entsprechend beschwerlich war. Bleibt zu hoffen, dass der Platz künftig wieder für seinen eigentlichen Zweck genutzt werden kann. (Cora Zinn und Joachim Hofmeister)

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