Reinhardshagen siegt in Calden 3:0

Aufsteiger gewinnt Derby

Den Ball im Blick: Jan Paar von der SG Reinhardshagen (links) und Caldens Nils Mackewitz im Zweikampf.
+
Den Ball im Blick: Jan Paar von der SG Reinhardshagen (links) und Caldens Nils Mackewitz im Zweikampf.

Nun hat auch die SG Reinhardshagen ihr erstes Erfolgserlebnis in einem Kreisderby. Der Aufsteiger in die Fußball-Gruppenliga gewann bei der SG Calden/Meimbressen mit 3:0 (0:0) und verbesserte sich erstmals auf einen Nichtabstiegsplatz, punktgleich vor Calden/Meimbressen.

Calden - Viele Zweikämpfe und wenig spielerischer Glanz auf beiden Seiten prägten die ersten 45 Minuten. Dennoch gab es Torchancen, wie einen Kopfball von Jan Paar in die Arme von Caldens Keeper Daniel Pfaffenbach nach einer Viertelstunde oder zehn Minuten später für Samih Bisevac, der aus kurzer Distanz vor dem Tor der Gastgeber zu unentschlossen wirkte. Calden/Meimbressen fiel zunächst nur durch Distanzschüsse auf von Nils Mackewitz und Jan Rothschild. Der Zug zum Tor fehlte und insgesamt wunderte sich Trainer Sven Dopatka über diesen kraftlosen Auftritt seiner Mannschaft. „Wir waren heute meilenweit von den Leistungen der vergangenen Spiele entfernt und haben verdient verloren.“

Aber Chancen für seine Mannschaft hatte Dopatka auch gesehen, wie gleich zweimal vor der Pause. Jeweils konnte Jan Rothschild einen Pass abgeben, einmal zu Marcel Schindler und dann zu Dennis Dittmer, doch beide vertändelten den Ball.

Direkt nach Wiederbeginn war der Schuss von Janis Weis auch gar nicht so schlecht. Ausgerechnet als die Elf aus der Flughafengemeinde besser wurde, schlugen die Grün/Weißen zu. Über die Stationen Andre und Jan Paar kam der Ball in den Strafraum zu Nils Wenzel, der das 0:1 (48.) erzielte. Jetzt legte der Aufsteiger energisch nach. Pfaffenbach musste einen Schuss von Andre Paar mit dem Fuß abwehren. Dann nochmal zwischendurch eine Caldener Möglichkeit für Rothschild (55.). Zwei Minuten später das 0:2 von Jan Paar aus der Drehung.

Es kam aber noch dicker für die Gastgeber. Pfaffenbach im Kasten der Heimelf stand immer häufiger im Blickpunkt. Wehrte er einen Schuss von Jan Paar in der 63. Minute noch ab, musste er 60 Sekunden später das Spielgerät nach einem Kopfalltreffer von Andre Paar, auf Flanke von Bisevac, erneut aus dem Netz holen. 20 Minuten vor dem Ende dann die letzte Torchance für Reinhardshagen, als Bisevac knapp vorbei zielte.

Die Dopatka-Elf hatte für den Rest des Spiels zwar ein Übergewicht, aber die Partie war gelaufen.

Sehr zur Freude von Reinhardshagen-Coach Patrick Fraahs: „Wir haben nach der Pause drei von vier Chancen genutzt, das war noch in keinem Spiel so und auch mit ausschlaggebend, neben der mannschaftlichen Geschlossenheit und Zweikampfstärke meiner Elf.“

Von Ralf Heere

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.